Schlieren

Lohn für Fächer der praktischen Berufsbildung soll erhöht werden

Die Lehrer für praktische Fächer sollen den gleichen Lohn erhalten wie ihre Kollegen von der Allgemeinbildung. (Archiv)

Die Lehrer für praktische Fächer sollen den gleichen Lohn erhalten wie ihre Kollegen von der Allgemeinbildung. (Archiv)

Die Berufswahlschule Limmattal will ihr Besoldungsreglement ändern. Lehrer, welche praktische Fächer unterrichten, sollen gleich viel verdienen, wie ihre Kollegen von der Allgemeinbildung. Der Stadtrat ist dafür. Nun entscheiden Urdorf und Dietikon.

Der Schlieremer Stadtrat ist damit einverstanden, dass die Berufswahlschule Limmattal (BWS) die Löhne ihrer Lehrpersonen des praktischen Unterrichts jenen der allgemeinbildenden Fachlehrkräfte anpasst. Einer entsprechenden Änderung des Anstellungs- und Besoldungsreglements hat die Exekutive zugestimmt, wie sie mitteilt.

Da die BWS ein Zweckverband der drei Trägergemeinden Schlieren, Dietikon und Urdorf ist, tragen diese die mit den Lohnanpassungen verbundenen Mehrausgaben. Für die Stadt Schlieren bedeutet dies gemäss Verteilschlüssel und basierend auf den Schülerzahlen von 2013, dass sie mit jährlich wiederkehrenden Mehrkosten von rund 18'000 Franken rechnen muss.

Insgesamt kosten die Lohnerhöhungen für die insgesamt sechs Lehrpersonen die Zweckverbandsgemeinden 56'000 Franken.

Anlass für die Anpassungen bildet ein Antrag der sechs Lehrpersonen des berufspraktischen Unterrichts an der BWS an die Schulkommission. Sie wollen von der bisherigen Lohnklasse 3 zur Klasse 4 umgeteilt werden. In diese Lohnklasse fallen auch ihre Kollegen des allgemeinbildenden Unterrichts.

Die Lehrpersonen begründen ihren Antrag laut Schlieremer Stadtrat damit, dass im Zuge der Harmonisierung der Berufswahlschulen die Anforderungen an die Lehrpersonen neu definiert worden seien. «Da beide Lehrergruppen die gleichen Schülerinnen und Schüler betreuen und die gleichen Aufgaben und Arbeiten im Team übernehmen, ist eine Unterscheidung bei den Lohnkategorien nicht mehr begründbar», heisst es in der Mitteilung des Stadtrats.

Die anderen Berufswahlschulen des Kantons Zürich hätten die Angleichung bereits vor einiger Zeit vollzogen. «Die Schulkommission unterstützt diese Begründung», schreibt der Stadtrat.

Gemäss Statuten des Zweckverbands BWS Limmattal ist die Schulkommission verpflichtet, Änderungen der Besoldungsverordnung von den Gemeindevorsteherschaften genehmigen zu lassen. Der Antrag gilt dann als angenommen, wenn er die Zustimmung der Mehrheit der Verbandsgemeinden erhalten hat. (fni)

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