Als Folge der europäischen Konjunktur und des starken Schweizer Frankens verzeichnet Pestalozzi 2012 einen Rückgang bei den Stahlprodukten für die die Maschinen- und Zuliefererindustrie. Bei den Produkten für das Ausbaugewerbe konnte das Vorjahresniveau mengenmässig gehalten werden.

Starker Franken und Preisdruck

Inhaber Dietrich Pestalozzi sieht die Gründe dafür im starken Franken, in gesunkenen internationalen Rohstoffpreisen und im Preisdruck in der Baubranche. Als Folge davon reduzierte sich der Umsatz der Pestalozzi Gruppe 2012 um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit kundenorientierten Massnahmen, Sortiments- und Gebietserweiterungen sowie mit Prozessoptimierungen startete der Handelspartner und Logistikdienstleister jedoch optimistisch ins Jubiläumsjahr. Das in der 8. Generation geführte Unternehmen feiert 2013 sein 250-Jahre-Jubiläum.

«Mit 27 Lehrstellen konnten wir die Quote von zehn Prozent Lehrlinge auf die ganze Belegschaft knapp halten. Die Berufsbildung ist uns nach wie vor ein grosses Anliegen», betont Dietrich Pestalozzi. Der Personalbestand lag Ende 2012 mit 293 Personen beziehungseise 283 Vollzeitstellen drei Prozent unter dem Vorjahr.

Schwarze Zahlen trotz Umsatzrückgang

Trotz den herausfordernden Rahmenbedingungen konnte die Pestalozzi Gruppe das Jahr 2012 mit schwarzen Zahlen abschliessen. Damit dies auch so bleibt, will der Logistikdienstleister innovativ voran gehen. Dazu gehört beispielsweise eine App für Smartphones, mit der von der Baustelle aus Produkte angefragt und bestellt werden können.