Limmattalbahn
Linienführung: Kritik auch aus Spreitenbach

Der Verein Pro Spreitenbach bemängelt die Linienführung der Limmattalnahn, die ab 2020 zwischen dem Bahnhof Zürich-Altstetten via Schlieren, Urdorf und Dietikon sowie Killwangen-Spreitenbach verkehren soll.

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Vom Dietiker Niderfeld direkt ins Shoppingcenter Tivoli in Spreitenbach: So könnte die Limmattalbahn in rund zehn Jahren unterwegs sein. Visualisierung Limmattalbahn AG Visualisierung der Limmattalbahn beim «Shoppi» Spreitenbach. zvg Die Limmattalbahn beim Shopping Center. Visualisierung/zvg

Vom Dietiker Niderfeld direkt ins Shoppingcenter Tivoli in Spreitenbach: So könnte die Limmattalbahn in rund zehn Jahren unterwegs sein. Visualisierung Limmattalbahn AG Visualisierung der Limmattalbahn beim «Shoppi» Spreitenbach. zvg Die Limmattalbahn beim Shopping Center. Visualisierung/zvg

Limmattaler Zeitung

Nach dem Dafürhalten von Pro Spreitenbach, einem Zusammenschluss, der sich mit der Entwicklung der Gemeinde auseinandersetzt, soll die Bahn nicht erst auf Höhe der Ikea von der Industriestrasse auf die Landstrasse, die Hauptachse zwischen Spreitenbach und Dietikon, geführt werden, sondern bereits eingangs der Gemeinde mit einer Haltestelle auf Höhe McDonald’s.

Ein solches Vorgehen habe den Vorteil, so die Vereinigung, dass ein grosser Teil des Gebietes Seefeld bis Steinackerhof «einen wesentlich kürzeren Zugang zur Limmattalbahn hätte». Werde die Bahn entlang der Industriestrasse geführt, habe dies zudem «erheblich negative Auswirkungen auf den Verkehrsfluss».

In den letzten Monaten war Kritik am Projekt insgesamt, speziell auch an der Linienführung, in Dietikon und Schlieren aufgekommen. Die drei wählerstärksten Dietiker Parteien SVP, SP und CVP fordern gemeinsam, dass vor der endgültigen Projektierung der Limmattalbahn ein Gesamtverkehrsprojekt ausgearbeitet werde, das auf alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehme. (mke)