Bezirk Dietikon

Limmattaler zeigten Sympathie für die Familieninitiative

1:12-Initiative, Familien-Initiative sowie die Vignetten-Initiative

Das Limmattal sagt Nein zu den drei Vorlagen

1:12-Initiative, Familien-Initiative sowie die Vignetten-Initiative

Die Familieninitiative wurde im Bezirk Dietikon mit einem Nein-Anteil von 60 Prozent abgelehnt, so wie im übrigen Kanton. Von allen Vorlagen erlangte sie die grössten Sympathien.

Sogar in den Städten Dietikon und Schlieren votierten rund 40,5 respektive 41,8 Prozent der Abstimmenden für die Idee der SVP, dass Steuerabzüge nicht nur bei einer Fremdbetreuung der eigenen Kinder gemacht werden dürfen, sondern auch dann, wenn Familien sie selber betreuen. Damit fand die Idee auch im Bezirk über die Parteigrenze der SVP hinaus Zustimmung.

Ansonsten zeigt sich: Je höher der Wähleranteil der SVP, desto höher die Zustimmung in den einzelnen Gemeinden. Die höchste Zustimmung zeigte sich mit 45,9 Prozent Ja-Stimmen-Anteil in Weiningen, die geringste mit 34,6 Prozent in Uitikon.

Über 71 Prozent Nein für «1:12»

Kein Gehör hatten die Stimmberechtigten im Bezirk Dietikon für die «1:12»-Initiative. Die von vielen als «sozialistische Idee» und «Lohndiktat vom Staat» verschriene Vorlage der Jungsozialisten wurde mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 71,4 Prozent verworfen, und zwar deutlicher als im Restkanton. Dort betrug der Nein-Stimmen-Anteil gut 67 Prozent.

Über 30 Prozent Zustimmung im Bezirk wurden nur in den städtischen Gebieten Dietikon, Schlieren und Oberengstringen verzeichnet.
In den stramm bürgerlich wählenden Gemeinden war der Nein-Stimmen-Anteil besonders hoch: über 83 Prozent in Uitikon, über 79 Prozent in Aesch und Unterengstringen.

Nein zum erhöhten Vignettenpreis

Eine Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken zur Finanzierung von Strassenprojekten - unter anderem im Kanton Zürich, wozu aber nicht der Gubrist-Tunnel-Ausbau zählt - wurde im Bezirk Dietikon abgelehnt. Nur gut 38 Prozent der Abstimmenden sprachen sich für eine Erhöhung der Abgabe aus.

Die höchste Zustimmung wurde mit über 48 Prozent Ja-Stimmen-Anteil in Aesch und mit über 45 Prozent in Uitikon verzeichnet. In Oetwil und Geroldswil war die Ablehnung am grössten, was rund 69 Prozent Nein-Stimmen-Anteil bezeugen.

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