Das neue kantonale Wassergesetz sei für «eine sichere öffentliche Wasserversorgung» notwendig, halten der Gewerbeverband Limmattal, der Industrie- und Handelsverein Dietikon und die Wirtschaftskammer Schlieren in einer gemeinsamen Mitteilung fest. Die Entwicklung der Zivilisation und das Element Wasser stünden in enger Beziehung zueinander, etwa bei der Besiedlung, bei der Landgewinnung oder bei der Trinkwasserversorgung. «Viele dieser Aspekte werden im Wassergesetz neu geregelt.» Dabei blieben auch in Zukunft die Gemeinden für eine sichere Versorgung mit sauberem Wasser zuständig, und dies unter Einhaltung kostendeckender und verursachergerechter Gebühren und Beiträge, halten die Limmattaler Wirtschaftsverbände weiter fest. «Privatisierungen werden – gegenüber dem Zustand von heute – mit dem neuen Gesetz enge Grenzen gesetzt, die bei einer Ablehnung des Gesetzes entfallen würden.»

Dass im Kanton Zürich die obligatorischen Kurse für Hundehalter abgeschafft werden sollen, heissen die Wirtschaftsverbände ebenfalls gut: «Nachdem der Bund auf Anfang 2017 das Ausbildungsobligatorium abgeschafft hat, tut auch der Kanton Zürich gut daran, sich von den wirkungslosen Vorschriften zu verabschieden.»

Das Wasser- und das Hundegesetz gelangen am 10. Februar an die Urne. (az)