Dietikon

Limmattaler Turngemeinschaft gefördert – Spiel, Spass und Ehrgeiz vereint

Der STV Dietikon lud zum regionalen Jugendsportwettkampf. Gekommen sind rund 200 Teilnehmer aus sechs verschiedenen Turnvereinen. Der Spass stand im Vordergrund, trotzdem gaben die Kinder ihr Bestes um auch auf das Podest zu kommen.

Der regionale Jugendsportwettkampf ist schon beinahe 30 Jahre alt und spricht immer noch Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahre an. Im jährlichen Turnus veranstaltet jeweils ein Turnverein aus der Region den Jugendsportwettkampf. Dieses Jahr war der STV Dietikon an der Reihe. Gekommen, um sich auf dem Dietiker Hätschen-Sportplatz zu messen, sind rund 200 Kinder und Jugendliche der Turnvereine Schlieren, Urdorf, Weiningen, Oetwil-Geroldswil, Engstringen und Dietikon. Auch die Sonne zeigte viel Sympathie für den Sport und strahlte mit den Teilnehmern um die Wette.

Die dreiköpfigen Teams, die nach Altersgruppen und Geschlecht unterteilt wurden, absolvierten fünf Disziplinen: Pendellauf, Hindernislauf, Froschhüpfen, Torwandschiessen von Hand und Ballrundlauf für die älteren beziehungsweise Dreiecksball für die jüngeren Kinder. «Einzig der Hindernislauf ist jedes Jahr anders, die anderen Disziplinen sind bei jedem Wettkampf gleich», sagte OK-Mitglied Jasmin Brunner, die den Hindernislauf zusammenstellte.

Wie der Vereinspräsident Patrick Bader ist auch Brunner schon von Kindesbeinen an im Turnverein und kennt den Jugendsportwettkampf auch als Teilnehmerin. Sie konnte sich deshalb in die Kinder hineinversetzen und die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Posten abschätzen.

40 Kampfrichter im Einsatz

«Beim Hindernislauf waren das Seilspringen auf der Matte und das Durchschlüpfen durch die Stoffröhren am schwierigsten», fand die 7-jährige Lou Unternährer von der Jugendriege Engstringen. «Nach vorne schauen und weit ziehen!», rief ihr Melanie Aerne, Leiterin der Engstringer Mädchenriege später beim Froschhüpfen zu. Dreimal mussten die Kinder wie ein Frosch hüpfen und dabei möglichst weit kommen. «Es ist gut, dass die Kinder den Wettkampf als Dreierteam absolvieren, damit wird der Teamgeist geübt.» Zwar stehe die Leistung nicht im Vordergrund, aber wenn es dann fürs Podest reicht, sei es umso schöner, so Aerne weiter.

Einige Meter weiter weg zelebrierten drei Mädchen ihre Freundschaft: «Wir sind ein Team, weil wir beste Freundinnen sind», sagte die 10-jährige Sonja Cenaj zu ihren Teamkolleginnen vom Turnverein Oetwil-Geroldswil. Die Riegenleiterin Silke Weniger ergänzte: «Und weil ihr im selben Alter seid.»

Rund 40 Kampfrichterinnen und Kampfrichter waren für den Wettkampf im freiwilligen Einsatz. «Geradeaus rennen und gut durchatmen», unterwies die freiwillige Helferin beim Pendellauf, Kathrin Kuster die Kinder, bevor sie den Startschuss gab. Jeweils dreimal 60 Meter musste jedes Kind hier sprinten. Abseits der Rennbahn feuerten die Eltern und Angehörigen die jungen Sportler an.

«Der Jugendsportwettkampf ist ein Erfolg und eine gute Gelegenheit, den STV Dietikon zu präsentieren und die Gemeinschaft im Limmattal zu fördern», bilanzierte OK-Mitglied und Kassiererin Ottilie Dal Canton.

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