Schlieren
Limmattaler Teddybär-Spital wird für Preis nominiert

Ein Stoff-Pferdchen mit Beinbruch, ein Teddybär, der einen Lego-Stein verschluckt hat, eine Puppe, die unbedingt gegen Masern geimpft werden muss – in solchen Fällen gibt es nur eine Lösung: das Teddybär-Spital.

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Der gute alte Teddybär hat als Kinderspielzeug noch nicht ausgedient

Der gute alte Teddybär hat als Kinderspielzeug noch nicht ausgedient

Keystone

Ins Leben gerufen von Anna Wang, die in Schlieren wohnt, verpflegen und verarzten Medizin-Studentinnen und -Studenten die kleinen Stoffknäuel.

Das Projekt, das unter anderem zum Ziel hat, Kindern die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen, gehört mit neun weiteren Ideen zu den Nominierten beim Jugendprojektwettbewerb Projekter. Dieser wird von der kantonalen Kinder- und Jugendförderung Okaj und der Stiftung Mercator unterstützt. Die Bekanntgabe des oder der Gewinner findet am 21.Januar im Jugendkulturhaus Dynamo in Zürich statt.

«Grüeni Wälle» 2011 dabei

Bereits im vergangenen Jahr hatte es ein Projekt in die Runde der Nominierten geschafft. Für das Vorhaben «Grüeni Wälle», mit dem der öffentliche Spielplatz zwischen Bahnhof Dietikon und Limmat aufgewertet wurde, erhielten die Dietiker Jugendorganisationen Jungwacht, Blauring und Jugendparlament eine Anerkennung ausgesprochen und damit verbunden einen Geldpreis in der Höhe von 300 Franken. (mke)