Miss Schweiz

Limmattaler Miss-Kandidatinnen unauffällig eine Runde weiter

Mit Pamela Ljubas und Janine Baumann sind an der Miss-Schweiz-Wahl gleich zwei Limmattalerinnen vertreten

Pamela Ljubas und Janine Baumann überstehen die vierte Runde der TV-Show. Die Weiterbildung in den Wissensgebieten der Missen trieb komische Blüten. Die Limmattalerinnen leisteten sich jedoch kein Fauxpas und hielten sich vornehm zurück.

Das schleckt keine Geiss weg: Allgemeinwissen ist nicht die Stärke aller Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Umso vielversprechender also der Inhalt der vierten Episode der Countdown-Sendungen zur Miss-Schweiz-Wahl 2013: In der Doppelfolge sollen Allgemeinwissen und Fotogenität getestet werden. Das Scheitern einiger Damen ist dabei so sicher wie das Amen in der Kirche – man erinnert sich mit wohligem Fremdschäm-Schaudern an das Jahr 2009, als die damalige Krönchen-Anwärterin und spätere Miss Linda Fäh das Matterhorn nicht erkannte. Die Vorzeichen für einen glatten Fernsehabend könnten besser nicht stehen.

Eines vorweg: Janine Baumann (23) und Pamela Ljubas (20), die beiden Kandidatinnen aus dem Limmattal, sind auch nach der Sendung im Rennen – und dürfen sich nun Fussballexpertinnen schimpfen. Die Miss-Schweiz-Organisation nämlich scheint aus dem Fäh’schen Fauxpas gelernt zu haben, und schickte die Miss-Kandidatinnen zur Weiterbildung nach Bern. In drei Gruppen und Wissensgebiete aufgeteilt, erhielten die Damen je einen prominenten Lehrer. Janine Baumann und Pamela Ljubas wurden dem Bereich «Sport» zugeteilt. Ihr Meister: kein Geringerer als Fussballikone Gilbert Gress. Beide Limmattalerinnen schlagen sich wacker, aber unauffällig.

Eigentlich schade. Zu gerne hätten wir Baumann und Ljubas im Bundeshaus und unter den Fittichen von SVP-Präsident Toni Brunner zum Thema «Politik» erlebt.

Zurück im Zürcher Missen-Camp im Renaissance-Hotel treibt ein Wissenstest wahrlich komische Blüten; die Missen überbieten sich in ungewollter Komik: Mani Matter wird kurzerhand zum Schriftsteller, Bundesrätin Simonetta heisst auf einmal «Sammoragu» und Ursula Andress, das einzige Schweizer Bond-Girl, wird zu «Luzia». Glücklicherweise halten sich Janine Baumann und Pamela Ljubas auch in diesem Reigen angenehm zurück, in die Sendung schaffen es nur «Miss Brain» und zwei gänzlich Unwissende.

Die zweite Aufgabe der Doppelfolge lautet «Fotogenität» – die Kunst also, vor der Kamera gut auszusehen. Kein Problem für Janine Baumann; in den Shootings glänzt sie jeweils. Anders aber Pamela Ljubas, die, in edler Designer-Robe lächelnd, einer ekliger Mehl-Attacke trotzen muss – und dabei prompt zur Wackelkandidatin abstürzt. Die Coaches, Christa Rigozzi, Fiona Hefti und Nadine Vinzenz, lassen aber Milde walten; scheiden muss eine andere, eine Zweite geht freiwillig.

Sonst bleibt auch in der vierten Sendung alles beim Alten. Gespräche über Mobbing – «ich wurde früher ‹Flachland› genannt» – wechseln sich ab mit Lauftraining auf Zehenspitzen im rasenden Zug. Höhepunkt ist eine Dinner-Szene, bei der beinahe alle Kandidatinnen das XL-Schnitzel bestellten – dies nach 18 Uhr, wohlgemerkt.

Countdown-Sendungen Die fünfte Pre-Show läuft am Sonntag, 26. Mai, ab 19 Uhr auf Sat.1 Schweiz. Das Finale findet am 8. Juni statt.

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