In den Gemeinden Dietikon, Schlieren, Oberengstringen und Urdorf, die alle höhere Anteile linker Wählerstimmen ausweisen, stimmten gar über 70 Prozent für Ständerat Minders Initiative. Über 73 Prozent waren es in Schlieren, über 71 Prozent in Dietikon, über 72 Prozent in Urdorf.

Uitikon zeigt viel Skepsis

In keiner einzigen Gemeinde wurde die Initiative abgelehnt. Mit knapp 53 Prozent lag im wirtschafts- und unternehmerfreundlichen Uitikon der Ja-Anteil aber überdurchschnittlich tief. Uitikon ist die einzige der elf Bezirksgemeinden, die damit unter der 60-Prozent-Marke liegt.

Auch beim Bundesbeschluss über die Familienpolitik weicht der Bezirk nicht vom nationalen Ergebnis ab, wo er am Ständemehr gescheitert ist. Die eher städtisch geprägten Gemeinden Dietikon, Schlieren, Urdorf und Oberengstringen nahmen den Familienartikel zusammen mit Birmensdorf an und verhalfen ihm im Bezirk zu einem Ja. Am deutlichsten votierte mit 55,7 Prozent Schlieren. Am wuchtigsten verwarfen Oetwil und Unterengstringen mit etwas über 43 Prozent Ja-Anteil.

Die Änderung des Raumplanungsgesetzes wurde im Bezirk Dietikon mit 67,7 Prozent überdeutlich angenommen. Der Wert liegt unter dem kantonalen Durchschnitt von gut 71 Prozent.

Offenbar begrüssen die Stimmberechtigten im Bezirk die Idee des verdichteten Bauens. Erneut sind es die Gemeinden Dietikon, Schlieren, Urdorf und Oberengstringen, die mit ihren Resultaten von um die 70 Prozent Ja-Stimmen-Anteil obenausschwingen. Auch hier standen der Vorlage Oetwil und Unterengstringen am skeptischsten gegenüber.