Schlieren
Limmattalbahn: Schlieren nimmt Wünsche der Bevölkerung auf

Genau 731 Schlieremerinnen und Schlieremer haben im Juni 2013 den Stadtrat mittels Petition aufgefordert, über Nutzen und Kosten der Limmattalbahn zu informieren.

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Der Stadtrat nimmt ausführlich Stellung zu den Bedenken des Volks. (Visualisierung)

Der Stadtrat nimmt ausführlich Stellung zu den Bedenken des Volks. (Visualisierung)

Gleichzeitig wurde er angehalten, sich dafür einzusetzen, dass sich die Verkehrsverhältnisse für den motorisierten Individualverkehr nicht verschlechtern und dass in den Wohnquartieren und im Zentrum die Lebensqualität erhalten bleibt. In seiner soeben publizierten Stellungnahme entgegnet der Stadtrat, dass Schlierens Bevölkerung im Rahmen von verschiedenen Informationsveranstaltungen eingehend über das Projekt «Limmattalbahn» informiert worden sei.

Wünsche: Tunnel und Parkplätze

Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens für die Limmattalbahn habe der Stadtrat Einwände eingereicht, die den Forderungen der Petition entsprechen. So sei verlangt worden, dass beim Farbhof (Höhe Hüblerweg) eine Wendemöglichkeit (U-Turn) vorzusehen ist. Zwischen Allmendstrasse und Wagistrasse solle eine Wendeschlaufe den heutigen Linksabbieger ersetzen und auch von der Badener- in die Nassackerstrasse soll das Linksabbiegen nach wie vor möglich sein.

Um die Lebensqualität in den Wohnquartieren auf dem heutigen Niveau beizubehalten, sei im Spitalquartier eine ausgedehnte unterirdische Linienführung gefordert worden. Zudem solle der Tunneleingang im Gebiet Badenerstrasse, Richtung Spitalquartier, möglichst weit weg von den Wohnhäusern liegen. Ausserdem werde Wert darauf gelegt, dass das Bahntrassee durch möglichst viele Grünflächen aufgewertet wird. Die Verkehrsführung im Zentrum sei für Geschäfte, motorisierte Kunden und Fussgänger attraktiv zu gestalten. Parkplätze sollten erhalten bleiben und man solle wie heute von der Bahnhofstrasse her in den Stadtkreisel einfahren können.

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