Gastronomie

Limmattalbahn macht Schlieren attraktiv für Restaurants: Sandwich-Gigant Subway eröffnet eine neue Filiale

An der Wiesenstrasse 16 im Schlieremer Rietpark eröffnet demnächst eine Subway-Filiale. Weitere neue Restaurants sind im ehemaligen NZZ-Areal geplant.

An der Wiesenstrasse 16 im Schlieremer Rietpark eröffnet demnächst eine Subway-Filiale. Weitere neue Restaurants sind im ehemaligen NZZ-Areal geplant.

Der Bau der Limmattalbahn soll Schwung in die Gastronomie bringen — davon wollen auch Fastfood-Ketten profitieren. Das demnächst eröffnende Restaurant von Subway erscheint in einem überarbeiteten Design.

Schlieren wird um eine Fastfood-Kette reicher: Am ­Goldschlägiplatz im Rietpark eröffnet demnächst eine Subway-Filiale. In grossen Lettern prangt der Name des US-amerikanischen Franchise-Unternehmens be­reits an der Gebäudewand, ein Schild neben dem Eingang kündigt die Eröffnung an. Darauf zu sehen: Ein Sub. So werden die typischen Sandwiches genannt, die im Restaurant frisch vor den Augen der Kunden zubereitet werden. Die grossen Fenster sind abgedeckt, ganz fertig ist die Filiale noch nicht. «Wir erwarten aber, das Restaurant in der zweiten Januarhälfte eröffnen zu können», sagt Benedikt Fischer von Subway.

Die neue Filiale erscheint im sogenannten Fresh Forward Design, anders als der seit 2015 bestehende Subway in Dietikon. «Das überarbeitete Design ­wurde vor zwei Jahren einge­führt», sagt Fischer. Die neu eröffnenden Restaurants seien seither mit dem neuen Logo sowie mit fortschrittlichen Beleuchtungs­methoden aus­gestattet. Die Farben Weiss und Grün wiegen unter anderem auch in der Möblierung vor. Die be­stehenden Subways sollen in den nächsten Jahren an dieses Konzept angepasst werden.

So präsentiert sich das Fresh Forward Design:

Neue Überbauungen und Gewerbe im Rietpark

«Die Stadt Schlieren bietet eine spannende Umgebung», sagt Fischer, der für die Standorte in der Ostschweiz sowie in den Kantonen Zürich und Aargau zuständig ist. «Wir waren hier schon seit längerer Zeit etwas Geeignetes am Suchen.» Seit rund einem halben Jahr steht der neue Standort nun fest. Die Umgebung biete mit den neuen Überbauungen viel Wohn­­raum sowie diverse Arbeits­plätze und die Nachfrage nach Gastronomie im Rietpark sei sehr hoch. «Der Standort erschien uns deshalb ideal für eine neue Subway-Filiale», sagt Fischer.

Zudem hofft das Franchise-Unternehmen auch, vom Bau der Limmattalbahn profitieren zu können – obwohl die Filiale auf der anderen Seite der SBB-Gleise liegt. Trotzdem bringe die Bahn bestimmt mehr Bewegung in die Stadt. «Wir hoffen, dass uns das etwas in die Karten spielen wird», sagt Fischer. Primär seien aber das umliegende Gewerbe sowie die neuen Überbauungen aus­schlag­­gebend gewesen.

Weitere Restaurants sollen im Zentrum kommen

Seitens der Stadt ist man erfreut über die Neueröffnung: «Wir haben zwar nicht aktiv nach einer Fastfood-Kette gesucht, aber jede Erweiterung des Gastro-Gewerbes ist eine Freude», sagt Standortförderer Albert Schweizer. «Ausserdem begrüssen wir es, wenn die Gastronomie im Rietpark Fuss fässt. Schliesslich sind dort sehr viele Arbeitsplätze entstanden.»

Auch im Zentrum soll es bald weitere Restaurants geben, wenn auch keine Fastfood-Ketten geplant sind: So werden etwa im ehemaligen NZZ-Areal weitere Gastro­nomieangebote kommen. Unter dem Akronym JED, das für «join» (teilnehmen), «explore» (erforschen) und «dare» (sich trauen) steht, vermarktet die Immobilienentwicklerin Swiss Prime Site ihr Projekt. Dazu gehört eben auch eine Gastro- und Eventlocation.

Es sind gute Aussichten für neue Betriebe. Das Gastro-Gewerbe in Schlieren habe laut Schweizer aber zu beissen. «Über den Mittag sind die Restaurants meistens sehr gut besucht», sagt der Standort­förderer. «Am Abend und an den Wochenenden fahren aber viele nach Zürich.» Gutes Marketing und Sichtbarkeit für die Bevölkerung seien da wichtig. «Deshalb freuen wir uns auf die Eröffnung der ­Ost-West-Tangente der Limmat­talbahn», sagt Schweizer. Die Baustelle möge zwar mühsam sein, in Zukunft werde Schlieren dadurch aber sicher an Attraktivität gewinnen. Schweizer ist sich sicher: «Die Limmattalbahn wird viel Zirkulation bringen und somit das Gastro-Gewerbe fördern.»

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