Limmattalbahn
Limmattalbahn: Die Bohr-Ergebnisse lassen weiter auf sich warten

Die abschliessenden Analyseberichte zu den Ergebnissen der Baugrunduntersuchung entlang der geplanten Strecke der Limmattalbahn liegen noch nicht vor. Angekündigt worden waren sie auf anfangs September.

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Einer der rund 50 Standorte für die Probebohrungen befand sich oberhalb des Bahnhofs Killwangen. ksc

Einer der rund 50 Standorte für die Probebohrungen befand sich oberhalb des Bahnhofs Killwangen. ksc

Laut Julie Stucki, Leiterin Kommunikation der Limmattalbahn AG, sei die Verzögerung einerseits auf das Wetter zurückzuführen. «In einigen Bereichen haben wir mit den Probebohrungen so lange gewartet, bis die Landwirte ihre Ernte eingefahren haben.»

Andererseits hätten noch offene Punkte der Planung dazu geführt, dass nicht alle Bohrungen im Sommer durchgeführt wurden. «Die Projektierung der Limmattalbahn ist eine rollende Planung, deshalb können sich auch während der weiteren Projektierung Bedürfnisse nach weiteren Untersuchungen ergeben», so Stucki weiter. Ein fixes Datum, wann die Ergebnisse vorliegen werden, stehe noch nicht fest.

Probebohrungen an 50 Standorten

Die Baugrunduntersuchungen sind Teil der laufenden Projektphase. Insgesamt wurden seit Anfang Juli an rund 50 Standorten entlang der 13,5 Kilometer langen Strecke zwischen Zürich Altstetten und Killwangen Probebohrungen vorgenommen. Die Abklärungen über die Bodenverhältnisse und die Tragfähigkeit des Untergrundes sind als Grundlage für die weitere Projektierung und spätere Realisierung notwendig. Je stabiler und härter der Untergrund, desto weniger Sicherungen sind beim Bau nötig. Ausserdem wollen die Planer sich bessere Kenntnisse über das Grundwasser und die Zusammensetzung des Strassenbelags beschaffen. (ksc)