Limmattal
Immer mehr Absagen wegen Corona: In fünf Gemeinden sind aktuell noch Neujahrsanlässe geplant

Diverse Limmattaler Gemeinden haben ihre Neujahrsapéros wegen der Pandemie abgesagt. In Aesch, Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sind noch Anlässe geplant. Einige davon finden neu draussen statt. In Birmensdorf gibt es Apéro-Sets für daheim.

Florian Schmitz
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Bilder wie am Unterengstringer Neujahrsapéro Anfang Januar 2020 werden heuer nicht zu sehen sein. Die geplanten Anlässe finden alle mit Schutzmassnahmen und Beschränkungen statt. In Unterengstringen wird der Neujahrsapéro 2022 nach draussen vor den Gemeindesaal verlegt.

Bilder wie am Unterengstringer Neujahrsapéro Anfang Januar 2020 werden heuer nicht zu sehen sein. Die geplanten Anlässe finden alle mit Schutzmassnahmen und Beschränkungen statt. In Unterengstringen wird der Neujahrsapéro 2022 nach draussen vor den Gemeindesaal verlegt.

Archiv: Lydia Lippuner

Nicht alle Limmattalerinnen und Limmattaler können zum Jahreswechsel gemeinsam an den Neujahrsapéros anstossen. Nach aktuellem Stand finden nur die Hälfte der ursprünglich geplanten Anlässe statt. In Unterengstringen organisiert der bürgerliche Gemeindeverein zum 25. Mal den Neujahrsapéro. Wegen Corona findet der am Sonntag, 2. Januar, ab 11 Uhr geplante Anlass vor dem Gemeindesaal Büel im Freien statt.

Gleichentags lädt der Gemeinderat Aesch ab 11 Uhr zum Neujahrsapéro. Statt wie üblich im Gemeindesaal Nassenmatt wird dieses Jahr im Freien auf dem Brunnenhof vor dem Gemeindehaus angestossen. Ebenfalls am 2. Januar führt der Quartierverein Fahrweid den traditionellen Neujahrsapéro für Weiningen und die Fahrweid durch. Ab 11.30 Uhr ist die Bevölkerung in den Pavillon beim Quartierzentrum Föhrewäldli eingeladen. Nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen dürfen sich jeweils nur 30 Personen gleichzeitig im Pavillon aufhalten. Es gilt 3G.

In Urdorf gibt's nur Eintritt mit 2G

In Urdorf und Schlieren wird das neue Jahr traditionell musikalisch eingeläutet. Das Neujahrskonzert des Collegium Musicum Urdorf, an dem Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner (EVP) Neujahrswünsche überbringen wird, findet am Samstag, 1. Januar, um 18.15 Uhr in der Neuen reformierten Kirche statt. Der Eintritt wird nur mit 2G-Zertifikat gewährt. Das Dreikönigskonzert in der reformierten Kirche Schlieren ist für Sonntag, 9. Januar, um 17 Uhr geplant. Ob der anschliessende Neujahrsapéro der Kulturkommission wie geplant im Stürmeierhuus stattfinden kann, ist noch unklar.

Angesichts der stark belasteten Spitäler und der Ausbreitung der Omikron-Variante sind allgemein noch kurzfristige Absagen möglich. Deshalb lohnt sich kurz vor dem Anlass ein Blick auf den Veranstaltungskalender der jeweiligen Gemeinde. In Geroldswil, Oberengstringen und Oetwil wurden die Neujahrsapéros bereits abgesagt. Auch das traditionelle Neujahrskonzert in Dietikon wird nicht stattfinden. In Bergdietikon und Uitikon fanden bereits vor der Pandemie keine von der Gemeinde mitgetragenen Neujahrsanlässe mehr statt. Auch in Birmensdorf verzichtet man auf einen klassischen Neujahrsapéro. Stattdessen stehen am 2. Januar im Gemeindezentrum Brüelmatt von 10.30 Uhr bis 13 Uhr Apéro-Sets bereit, die die Bevölkerung abholen kann.

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