Limmattal
Limmat-Stafettenlauf: Die Fondli-Sprinter machten das Rennen

Soll jemand noch behaupten, unsere Jugend interessiere sich nur für Smartphones, Tablets und Computerspiele: Rund 750 Schüler des Kantons Zürich, zwischen der vierten und neunten Klasse, rannten am Limmat-Stafettenlauf 2014 um die Wette.

Sebastian Schanzer
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Limmat-Stafettenlauf 2014
9 Bilder
Startschuss
Sackstarch 2e aus Urdorf
Kurz vor dem Ziel
Eine Stärkung nach dem Sport
Beim Zieleinlauf muss man stempeln

Limmat-Stafettenlauf 2014

Sebastian Schanzer

Fünfzehn Kilometer galt es hinter sich zu bringen. Die Strecke verlief entlang der Limmat im Raum Schlieren, Unterengstringen und Dietikon. In Gruppen zu jeweils zehn Schülern teilte man sich die gesamte Strecke auf. Der Startschuss erfolgte auf der Wiese der Sportanlage Unterrohr in Schlieren und nach 1,2 bis höchstens 1,7 Kilometern wartete bereits ein Gspänli, um den nächsten Streckenabschnitt zu bestreiten.

Nach etwas mehr als einer Stunde rannte bereits das erste Kind über die Ziellinie und liess seinen Badge zur Zeiterfassung einlesen. Die Auswertung der Ergebnisse brachte Überraschungen zu Tage. Es gab neue Rekordzeiten zu vermelden. In der Kategorie der ersten Oberstufe lief das Team «Anti FCB» aus Bonstetten mit einer Stunde, fünf Minuten und 46 Sekunden knapp fünf Minuten schneller als der bisherige Rekordhalter aus dem Jahr 2010.

Und auch in der vierten Primarklasse konnte das «Tigi-Bello Team» die Bestzeit um neun Sekunden korrigieren. Sie benötigten eine Stunde, fünfzehn Minuten und zwanzig Sekunden für die Strecke. Auch Gruppen aus dem Limmattal konnten Erfolge verzeichnen.

Die Fondli-Sprinter aus Dietikon ersprinteten sich den ersten Platz unter den zwölf Gruppen der 5. Primarklasse. In der zweiten Oberstufe beherrschte Urdorf klar das Feld. Angeführt von der Gruppe «Sackstarch 2e» belegten Gruppen aus Urdorf die ersten drei Plätze.

Auf die Frage des Moderators an alle Kinder, ob ihnen der Limmatstafettenlauf denn Spass gemacht habe, riefen alle: «Jaaaaaaa!» Zu verdanken war dies nicht zuletzt dem schönen Wetter.