Im vergangenen Jahr hat die Limeco rund 86 000 Tonnen Abfall verwertet, wie das Unternehmen im eben erschienenen Geschäftsbericht schreibt. 47 Prozent des Abfalls stammen aus den angeschlossenen Gemeinden (Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil, Schlieren, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen), 53 Prozent von Direktanlieferern.

Wie die Limeco mitteilt, sind Standort und Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks langfristig gesichert. Das habe der Regierungsrat bei der Kapazitätsplanung für die Kehrichtheizkraftwerke entschieden, die in der Zürcher Abfallverwertung zusammengeschlossen sind. Bis ins Jahr 2030 soll deshalb die Kapazität des Kehrichtheizkraftwerks auf 120 000 Tonnen erhöht werden.

Bachflohkrebse arbeiten weiter

Weiter produzierte Limeco 2012 rund 64 000 Megawattstunden Strom für die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und den Eigenbedarf. Das entspricht dem Verbrauch von rund 18 300 Haushaltungen. Mit der von Limeco an 26 Kunden in Form von Heisswasser oder Dampf abgegebenen Wärme liessen sich rund 3 Millionen Liter Heizöl sparen.

In der Abwasserreinigungsanlage werden weiterhin kleinste Bachflohkrebse das gereinigte Wasser auf Mikroverunreinigungen überprüfen, bevor es in die Limmat fliesst. Die weltweit einzigartigen Versuche im vergangenen Testjahr seien so vielversprechend ausgefallen, dass Limeco das Biomonitoring durch die Bachflohkrebse vom experimentellen in den dauerhaften Betrieb übernommen hat.