Schlieren
Liegenschaftsverkäufe bringen Schlieren 940 000 Franken

Die Stadt Schlieren will zwei Liegenschaften am Lachernweg 14 und an der Engstringerstrasse 49 verkaufen. Das bringt der Stadt einen schönen Batzen Geld ein.

Florian Niedermann
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Die Stadt Schlieren veräussert zwei Liegenschaften (Symbolbild).

Die Stadt Schlieren veräussert zwei Liegenschaften (Symbolbild).

Aargauer Zeitung

Der Stadtrat beantragt dem Parlament an der Sitzung von heute Montagabend deshalb die Genehmigung von zwei entsprechenden Kaufverträgen in der Höhe von 240 000 und 700 000 Franken.

Die beiden Immobilien im Finanzvermögen der Stadt würden «für die Kernaufgaben der Stadt und der sich daraus ergebenden städtischen Infrastruktur nicht benötigt», begründet der Stadtrat den Entscheid zur Veräusserung. Auch hätte mit den beiden Liegenschaften nie «nachhaltige Rendite» erzielt werden können.

46 bewarben sich um Wohnhaus

Für das Wohngebäude am Lachernweg 14 gingen insgesamt 46 Bewerbungen ein. Die Liegenschaft wurde unter Angabe des Verkaufspreises zum Verkauf ausgeschrieben. Die Behörden erteilte den Zuschlag schliesslich dem Kaufinteressenten Marco Schlatter. Die Stadt Schlieren behält dabei für die Dauer von zehn Jahren ab Eigentumsübertragung ein limitiertes Vorverkaufsrecht an diesem Objekt.

Das benachbarte Einfamilienhaus an der Engstringerstrasse 49 (Baujahr 1897) hat die Stadt 1988 «aus strategischen Gründen» zum Preis von 830 000 Franken erworben, wie der Stadtrat schreibt. Vom ursprünglich 623 Quadratmeter grossen Grundstück wurden vor dem Verkauf insgesamt 203 Quadratmeter auf eine der benachbarten Parzellen übertragen, wie der Stadtrat in der Weisung an das Parlament schreibt.

Der Verkaufsprozess verlief im Fall der Engstringerstrasse 49 in zwei Phasen. Der Bilanzwert beträgt 477 000 Franken. Als Mindest-Kaufpreis gab die Stadt bei der Ausschreibung 450 000 Franken an.

250 000 mehr als Mindestpreis

Bis zum Ablauf der ersten Eingabefrist seien Angebote zwischen 450 000 und 550 000 Franken eingegangen, so die Exekutive. Alle 12 Kaufinteressenten wurden danach zu einer zweiten Angebots-Runde eingeladen. Dabei erhielt Argetim Sakiri den Zuschlag, welcher mit 700 000 Franken das höchste Gebot abgegeben hatte. (fni)