Begegnungen

Landis schätzt die Zusammenarbeit in der Stadt: er engagiert sich für seinen Wohnort

Für Thomas Landis ist Schlieren eine vorbildliche Stadt.

Für Thomas Landis ist Schlieren eine vorbildliche Stadt.

In seiner Jugend betrieb Thomas Landis viel Sport. Heute engagiert er sich für seinen Wohnort Schlieren.

Thomas Landis sagt von sich selbst, dass er pünktlich und genau sei und einen Hang zum Perfektionismus besitze. Ausserdem fände er Anstand und Respekt zu allem im Leben sehr wichtig. «Das Sternzeichen Jungfrau passt wohl zu mir», glaubt er. Landis wurde am 26.Augut 1963 in Zürich geboren. Nach der Sekundarschule nahm er eine Ausbildung als Hochbauzeichner in Angriff.

Diese Zeit war mit viel Sport verbunden, ob als kleiner Torwart beim Grasshopper Club oder später als Leichtathletik-Mehrkämpfer beim Turnverein Unterstrass. «Der tägliche Trainingsaufwand wurde immer grösser, was nicht mit dem Lernen für die Abschlussprüfung vereinbar war. Nachdem ich das Pensum reduziert hatte, durfte ich mich im 1983 über den erfolgreichen Abschluss meiner Lehre freuen», erinnert sich Landis, für den nun interessante Jahre begannen.

Er arbeitete als Hochbauzeichner im Architekturbüro seines Vaters Theo Landis in Schlieren und absolvierte die Rekruten- und Unteroffiziersschule als Grenadier in Isone. Bevor er im 1989 im Geschäft seines Vaters mit einsteigen durfte, waren noch vier harte Jahre am Abend-Technikum HTL Zürich zu bewältigen. Als Belohnung für den geglückten Abschluss machte Landis noch ein Praktikumsjahr in Finnland, dem Heimatland seiner Mutter.

Weil die Konjunktur damals, 1989, alles andere als rosig war, arbeitete Landis nebenbei als Fitness-Instruktor in Hedingen, wo er auch seine spätere Frau kennen lernte. Er war damals einer der ersten ausgebildeten Swiss-Academy-of-Fitness-& Sports–Instruktoren. Vor der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter 1995 zogen sie zusammen nach Wettswil und später nach Affoltern am Albis.

Neue Herausforderung durch Geschäftsübernahme

Mit der Übernahme der Geschäftsleitung der Landis Architektur AG 2007 stellten sich ihm ganz neue Herausforderungen. Thomas Landis hatte dadurch eine riesige Verantwortung übernommen und musste sich überlegen, wie er zu neuen Kontakten und Aufträgen kommt. Es sollte rund sieben Jahre dauern, bis er sein eigenes Netzwerk aufgebaut hatte. «Ich dachte oftmals, es wäre wohl einfacher gewesen, irgendeine Stelle zu übernehmen als ein bestehendes Büro. Dank dem nunmehr aufgebauten Vertrauen und persönlichen Kontakten darf meine Firma immer wieder interessante Projekte, Verdichtungsvorhaben, Umbauten und vieles mehr realisieren», freut sich der 56-Jährige, der auch privat in Schlieren angekommen ist, wo er sich vielseitig engagiert.

Davon profitieren können und konnten unter anderem der Gewerbeverein, Event Schlieren, das Schlierefäscht, die Flurgenossenschaft, der Business-Club sowie kurzzeitig auch der Gemeinderat. In dieser Zeit habe sich die Schlafstadt Schlieren zu einer vorbildlichen Stadt, zum eigentlichen Tor nach Zürich weiterentwickelt. Über verschiedene Funktionen sei es ihm immer wieder möglich gewesen, an Teilen dieser Entwicklung mitzuarbeiten. Was er einmalig finde, sei zudem die Zusammenarbeit untereinander in Schlieren.

«Den örtlichen Vereinen mit ihren Gratis-Helfern und -Aktiven sowie den engagierten ansässigen Firmen, die das unterstützen, möchte ich einen grossen Dank aussprechen. Ohne diese wären die mannigfachen Aktivitäten und Feste wie das Schlierefäscht oder die Chilbi gar nicht möglich. Nicht zu vergessen ist auch der soziale und integrierende Aspekt dieses Engagements», sagt Landis.

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