Schlieren

Länger warten auf die Zelgli-Garderoben – der Urnengang findet erst im November statt

B-Juniorinnen trainieren auf der Schlieremer Sportanlage Zelgli.

B-Juniorinnen trainieren auf der Schlieremer Sportanlage Zelgli.

Die Zeit hat für den Abstimmungstermin im September nicht mehr ausgereicht.

Der FC Schlieren hofft seit langem darauf, dass auf dem Sportplatz Zelgli das Garderoben­gebäude erneuert wird. Ob sich sein Wunsch erfüllt, wird sich nun etwas später zeigen als gedacht. Über den erforderlichen Kredit von 4,3 Millionen Franken werden die Schlieremer Stimmberechtigten am 29. November entscheiden. Der Stadtrat hat die Urnenabstimmung an seiner letzten Sitzung auf diesen Termin festgelegt. Anfang dieses Jahres hatte er noch damit gerechnet, die Kreditvorlage am 27. September an die Urne bringen zu können.

Das Stadtparlament, das dieses Jahr mehrere Sitzungen hat ausfallen lassen, hatte sich erst Ende Juni mit der ­Vorlage befassen können. ­Anschliessend hat die Zeit nicht mehr ausgereicht; der ­beleuchtende Bericht für die ­Abstimmungsunterlagen hätte nicht rechtzeitig vor dem ­Septembertermin vorliegen können.

Das Garderobenprojekt stiess im Parlament auf breite Zustimmung. Es stellte sich am Ende mit 26 zu 5 Stimmen hinter die Kreditvorlage. Dass sich die Zelgli-­Garderoben in einem miserablen Zustand befinden und erneuert werden müssten, hatten in der Debatte selbst Gegner der Vorlage eingeräumt. Sie kritisierten aber, dass die Stadt beim vorliegenden Projekt mit zu grosser Kelle anrichten wolle und das Sparpotenzial nicht ausschöpfe. (liz)

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