Um 0.38 Uhr ging der Alarm bei der Kantonspolizei Zürich ein. In einer Box, in welcher sich die Steuerung für die automatischen Türen befand, gab es einen Elektrobrand. Die Mitarbeiter bemerkten das sofort, gleichzeitig sendete der Brandmelder einen automatischen Alarm an die Schlieremer Feuerwehr. Diese fuhr sofort mit Sirenen zum Spital und löschte den Schwellbrand innerhalb von fünfzehn Minuten. Verletzt wurde niemand. Auch war keine Evakuierung nötig.

«Es war ein Ereignis an einem auffälligen Ort, das jeder bemerkt. Natürlich wünscht man sich so etwas nicht. Dennoch ist der Spitalbetrieb nicht beeinträchtigt. Es ist nicht so gravierend, dass es einen Einfluss auf den Alltag haben könnte“, sagte Thomas Brack, Direktor des Spitals Limmattal, am Mittwochvormittag gegenüber der Limmattaler Zeitung. Man rieche es zwar noch in der Nähe des Restaurants, sonst sei vom Vorfall aber nichts bemerkbar.

Der lokale Schaden werde nun behoben und die Ursache für den Brand im Neubau abgeklärt. «Wir werden alle ähnlichen Installationen überprüfen, um sicherzugehen, dass es ein Einzelfall und kein Systemfehler ist», sagt er.

Es sei auch keine Panik ausgebrochen – nur ein oder zwei Patienten hätten es mitbekommen, als die Feuerwehr eintraf.

Die Patienten und Mitarbeiter des Spitals wurden informiert, um das Sicherheitsgefühl zu gewährleisten und Spekulationen zu verhindern.

Beim Brand entstand laut der Kantonspolizei Zürich ein Sachschaden von rund 5000 bis 10'000 Franken.

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