Bruno-Weber-Park

Kunst und Kulinarik erweisen sich als gute Kombination

Blick vom turm auf die Schlange vor dem Wohnhaus im Bruno-Weber-Park Dietikon, aufgenommen am 3. August 2017. Maria Anna Weber, Wittwe von Künstler Bruno Weber, lebt auch heute noch im Wohnatelierhaus im Bruno-Weber-Park.

Blick vom Turm auf die Schlange vor dem Wohnhaus im Bruno-Weber-Park Dietikon.

Blick vom turm auf die Schlange vor dem Wohnhaus im Bruno-Weber-Park Dietikon, aufgenommen am 3. August 2017. Maria Anna Weber, Wittwe von Künstler Bruno Weber, lebt auch heute noch im Wohnatelierhaus im Bruno-Weber-Park.

Zum Saisonende im Bruno-Weber-Park zeigt sich der Betreiber, die Bruno-Weber-Stiftung, zufrieden mit den Besucherzahlen.

Noch liegt die Bilanz zwar nicht vor. Dennoch steht schon fest, dass die Besucherzahlen im Bruno-Weber-Park in der Saison 2017 durchweg zufriedenstellend waren. Stiftungsratspräsidentin Isabelle Cart: «Es zeichnet sich ab, dass der Parkbetrieb für sich allein betrachtet das prognostizierte Jahresbudget erfüllt.» Dies gelte für Eintritte und Führungen. Während der rund hundert Öffnungstage vom 1. April bis 29. Oktober kamen insgesamt zwischen 14 000 und 15 000 Besucher in den Park; mehr als 200 Führungen wurden durchgeführt. Damit bewegen sich die Besucherzahlen in ähnlichem Rahmen wie im letzten Jahr, «Tendenz steigend», so Cart.

Zwar gehört der Grossteil des Geländes der Künstlerwitwe Maria Anna Weber. Die Stiftung verantwortet jedoch den Betrieb sowie das langfristige Sanierungs- und Erweiterungskonzept des Parks, den der im Jahr 2011 verstorbene Dietiker Künstler Bruno Weber hoch über Dietikon auf Spreitenbacher Gebiet geschaffen hat. Cart, die auch durch den Park führt, konnte während der ablaufenden Saison erfreut feststellen, dass «unter den Besuchern viele erstaunte Dietiker und Spreitenbacher als Erstbesucher» waren. Darüber hinaus kamen Gäste aus der ganzen Schweiz und dem Ausland. Auch über 70 Schweizer Schulklassen besichtigten den Park.

Auf Gönner angewiesen

Mit neuen Angeboten wollte die Stiftung 2017 zum Besuch animieren. So wurde die angebotene Kunstvermittlung – wie Führungen, Vorträge und Präsentationen in vier Sprachen – auch im Rahmen von kulinarischen Events durchgeführt. «Die Verbindung von Kunst mit Elio Frapollis Sonntagsbrunch und die Caterings fanden grossen Anklang», zog Cart ihr Resümee. Wie die Produktion von Skulpturen nach Entwürfen von Weber bedeute die Bewirtschaftung von Führungen und Anlässen rund um die Kunstvermittlung eine wichtige Eigenleistung der gemeinnützigen Stiftung. Trotz dieser Einnahmen kann es laut Cart der Stiftung ohne Gönnergelder nicht gelingen, den Stiftungsauftrag zu erfüllen und den Park zu schützen und zu erhalten.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1