Veranstaltung

Kunst betrachten und Bier trinken in leeren Dietiker Mieträumen

In Büros am Kirchplatz 5 fand 2018 bereits ein ähnlicher Event mit Kunst und Kulinarik statt.

In Büros am Kirchplatz 5 fand 2018 bereits ein ähnlicher Event mit Kunst und Kulinarik statt.

Heute Abend findet in Dietikon der erste Event von «Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen» statt. Es ist eines von sechs Projekten, um während des Baus der Limmattalbahn das Stadtzentrum attraktiver zu gestalten.

Wer Freude an feiner Kost und Kunst hat, dürfte heute Abend bei «Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen» in Dietikon auf seine Kosten kommen. Ab 17.30 Uhr können in sonst leerstehenden Büros am Kirchplatz 5 die Werke dreier Künstler besichtigen werden. Diese stellen Bilder, Skulpturen und Cartoons aus. Zudem stehen Snacks, Öl und Wein von «Casa Canei» und verschiedene Biere des Brausyndikats – beide aus Dietikon – zur Degustation bereit.

Der Event wird von Daniel Gerber und Claudia Perazza-Alemanni, die auch «Casa Canei» führt, organisiert. Weitere Veranstaltungen sind geplant. «Die Anzahl der weiteren Anlässe wird sich durch die Nachfrage ergeben», sagt Gerber. Er rechnet mit drei weiteren Events, die sie im Rahmen der Projektreihe «Mitenand für Dietike» durchführen werden.

Das Dietiker Gewerbe soll unterstützt werden

Die Projektreihe wurde von der Stadt Dietikon initiiert. Während des Baus der Limmattalbahn soll mit verschiedenen Projekten die Attraktivität des Stadtzentrums verbessert und das Gewerbe unterstützt werden. «Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen» ist eines von sechs Projekten, die nach einem Ideenwettbewerb 2019 umgesetzt werden. Sie verfolgen verschiedene Ansätze, um die Attraktivität des Zentrums zu steigern. So werden bei «Die lange Bank für Dietikon» im Stadtzentrum in der zweiten Aprilwoche unterschiedlich gestaltete Sitzbänke eingeweiht.

Bei «Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen» können die leerstehenden Räume für Events zwischengenutzt werden. «Die Räume werden belebt, mögliche Mieter können sich darin unverbindlich umsehen und die Räume dienen zugleich als Ort der Begegnung», sagt Adrian Ebenberger, Leiter der Standortförderung der Stadt Dietikon. Die Stadt sei nur am Rande in die Planung des Projekts involviert gewesen. Sie kommt aber für die Kosten des Anlasses im Rahmen der Ausschreibung auf.

Die Idee, Besichtigungen in leerstehenden Räumen durchzuführen, während Kunst und Kulinarik angeboten werden, hatten Gerber und Perazza-Alemanni schon vor dem Wettbewerb. Bereits im Juni 2018 fand ein vergleichbarer Anlass in Büros am Kirchplatz 5 statt.

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