Dietikon
Kulurkommission will dem Jazz in Dietikon eine Heimat geben

Die Jazzabende im Stadtkeller leben neu auf, verrät Irene Brioschi von der Kulturkommission. Es soll Es jeden ersten Dienstag im Monat eine neue Band aus verschiedenen Bereichen des Jazz. Es soll die Abende solange geben, wie es Publikum gibt.

Anina Gepp
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Stadtkeller in Dietikon.

Stadtkeller in Dietikon.

zvg

Frau Brioschi, kommende Woche wird das neue Angebot «JazzDietikon» mit dem ersten Konzert eröffnet. Wird im Stadtkeller das erste Mal ein Jazzprogramm geboten?Irene Brioschi: Nein, die Kulturkommission hat schon vor ungefähr 15 Jahren unter der Leitung von Thomas Pfann eine Reihe von Jazzabenden im Stadtkeller organisiert, und das mit sehr viel Erfolg.

Wer hatte die Idee, «JazzDietikon» zu gründen?
Schon seit längerer Zeit hatten Maya Herzig, die ebenfalls in der Kulturkommission ist, und ich die Idee, wieder Jazzabende im Stadtkeller aufleben zu lassen. Wir möchten nicht nur die grossen Abo-Veranstaltungen anbieten, sondern den Stadtkeller wieder vermehrt beleben und dem Jazz in Dietikon eine Heimat geben. In Zusammenarbeit mit engagierten Leuten, die die künstlerische Leitung übernehmen, haben wir die Idee weiterentwickelt und in kürzester Zeit ein innovatives Team zusammengestellt.

Wie viele verschiedene Bands haben Sie in Ihrem Programm?
Es gibt jeden ersten Dienstag im Monat eine neue Band aus verschiedenen Bereichen des Jazz. Maya Herzig und ich sind für die Organisation der Abende zuständig und Gallus Burkhard hat zusammen mit Elisabeth Berner und Philippe Rellstab die Bands ausgewählt und engagiert.

Wie lange wird es die Jazzabende geben?
So lange, wie wir Publikum haben und begeisterte Menschen ehrenamtlich diese Abende organisieren. Also hoffentlich noch sehr lange.

Was erwartet die Zuschauer am Eröffnungsabend?
Im ersten Teil gibt es ein Konzert der drei Jazzmusiker Gallus Burkard, Elisabeth Berner und Phillip Rellstab aus Dietikon. Unterstützt werden sie von einem Schlagzeuger. Das Spektrum reicht vom temperamentvollem Latin eines Antonio Carlos Jobim, dessen «Girl from Ipanema» wohl einer der bekanntesten Songs weltweit sein dürfte, über die geschmeidigen Songs aus dem Amerika der 40er-Jahre, wie Ishana Jones’ «There is no greater Love», bis hin zu «Autumn Leaved» von Johnny Mercer. Swingend, lyrisch und brasilianisch angehaucht. Das ist Musik, die unter die Haut geht. Wir bieten Jazz vom Feinsten.

Können die Zuschauer mitmachen bei einer Jamsession?
Ja, unbedingt. Jeder kann sein Instrument mitnehmen, und dann sehen wir, was sich daraus alles entwickelt. Das ist schliesslich das Konzept von JazzDietikon. Das erste Set wird vom Quartett der Musiker gespielt, um die Zuschauer und Jazzliebhaber einzustimmen. Danach ist dann eine offene Jamsession angesagt. Jeder mit Musik im Blut ist herzlich eingeladen mitzumachen und den Keller zu «jazzen». Der Eintritt für das Eröffnungskonzert ist frei und es gibt im Voraus einen feinen Apéro.

Das Eröffnungskonzert des «JazzDietikon» findet am Dienstag, 2. Oktober um 20.15 Uhr im Stadtkeller Dietikon statt. Türöffnung zum Apéro ist um 19.30 Uhr.