Fahrweid
Kreuzverkehrte Katzenmusik im Intrumentenbus

Im Instrumentenbus auf dem Schulhausplatz Fahrweid herrscht hochbetrieb. Die Schüler haben im Bus die Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren. Dies taten sie auch lautstark und mit viel Freude.

Sarah Serafini
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Instrumentenbus in der Fahrweid
14 Bilder
Musiklehrer Wilfreid Aegeter gibt Instruktionen
Zwei Schüler an den Blasinstrumenten
Musiklehrer Wilfried Aegeter guckt aus dem Instrumentenbus
Laute Katzenmusik im Bus
Iva übt sich an der Geige
Iva an der Klarinette
Judith Bietenholz hilft ihrem Sohn beim Trompeten spielen
Eine Schülerin an der Trompete
Es kann ziemlich laut werden im Bus
Die Mädchen im vorderen Teil des Buses mit Streichinstrumenten
Da hat sich jemand aber ein grosses Instrument zugemutet
Aurel mit seiner Mutter Judith Bietenholz im Instrumentenbus
Blas- und Streichinstrumente erklingen kreuz und quer

Instrumentenbus in der Fahrweid

Limmattaler Zeitung

Mittwoch Nachmittag: Auf dem Schulhausplatz Fahrweid ist es gespenstig ruhig. Keine Kinder rennen herum, es regnet leicht. Plötzlich durchdringt ein dumpfer Ton einer Trompete die Stille.

Dann noch einer. Bald hört man auch die leisen Klänge einer Gitarre. Anders als draussen herrscht im Instrumentenbus, der auf dem Pausenplatz steht, gerade Hochbetrieb. Musiklehrer Wilfried Aegerter kommt mit dem Erklären der Instrumente kaum nach. Da prustet einer in ein Horn, während im vorderen Teil eine Schülerin die Violine von der Wand nimmt und darauf herumzupft.

Der Instrumentenbus steht seit drei Tagen auf dem Schulhausplatz Fahrweid. Anlass ist das 50-Jahr-Jubiläum der Musikschule Oetwil-Geroldswil. Die Schüler hatten im Bus die Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren.

Aegerter sagt, dass es da zuweilen ziemlich laut werden kann. «Gestern hatten wir bis zu 30 Schüler gleichzeitig im Bus.» Der Musiklehrer sagt, dass es so manch einen Schüler gebe, der sich jetzt noch für Musikunterricht nach den Sommerferien angemeldet habe. Denn hier werde die Lust aufs Musikmachen geweckt.

So geht es auch dem 8-jährigen Aurel, der in Begleitung seiner Mutter den Instrumentenbus erkundet. Doch eigentlich interessiert ihn nur die Trompete. Aurel bläst unablässig in das Instrument.

Er kann es kaum erwarten, nach den Sommerferien mit dem Unterricht zu beginnen. Seine Mutter Judith Bietenholz sagt, sie finde es wichtig, dass ihr Sohn Spass am Musikmachen habe. «Solange er Freude hat, unterstütze ich ihn darin.» Sie selbst habe früher Orgel gespielt. Heute singe sie nur noch ad hoc in einem Chor.
Ein Schüler bläst in die Klarinette, Aurel immer noch in die Trompete. Ein Mädchen streicht über Gitarrensaiten - und ein anderes hält sich die Ohren zu.