Am 23. September 2018 stimmt der Kanton Zürich über die Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» ab. Gegen diese «Abbruch-Initiative» tritt das Komitee «Nein zur halben Limmattalbahn» an. Dieses wurde nun offiziell gegründet, wie die Geschäftsstelle des Komitees am Montagvormittag mitteilte. Die Geschäftsstelle wird von Jasmina Ritz geführt, der Geschäftsführerin der Limmatstadt AG. 

Das Komitee unterstützt damit die Haltung des Regierungsrates, der die Initiative ohne Gegenvorschlag ablehnt. Der Kantonsrat sprach sich mit 162 Stimmen zu einer Stimme bei drei Enthaltungen ebenfalls gegen die Initiative und damit für die Limmattalbahn aus. Zudem stünden sämtliche Exekutiven der Standortgemeinden und Parteien hinter dem Bau der Limmattalbahn, teilt das Komitee mit. Präsidiert wird das Komitee von Otto Müller (FDP), dem Stadtpräsident von Dietikon und von Toni Brühlmann-Jecklin (SP), Stadtpräsident von Schlieren.

Laut dem Komitee hätte ein Abbruch der Arbeiten folgenschwere Auswirkungen und hinterliesse einen planerischen Scherbenhaufen. Zudem könne die Bahn ihre Wirkung nur als kantonsübergreifendes Gesamtprojekt entfalten. Ausserdem unternähmen die Standortgemeinden seit Jahren enorme Anstrengungen, die Limmattalbahn in ihre Entwicklungsstrategie einzubinden und damit die Qualitäten des dynamischen Lebens- und Wirtschaftsraumes Limmattal zu sichern, heisst es in der Mitteilung weiter. (cel)