Es sei raumplanerisch nicht vertretbar, dass inmitten des Gebiets Niderfeld in Dietikon, welches das zukünftige Bevölkerungswachstum der Grossregion Zürich auffangen solle, Tag und Nacht von zusätzlichem Lärm geplagt werde. Das führe zu einem Konflikt mit der betroffenen Bevölkerung.

Ebenso sei bereits heute das regionale wie auch das nationale Verkehrsnetz chronisch überlastet. Die täglichen Staus vor dem Gubristtunnel seien schweizweit gefürchtet.

Der Verkehrszuwachs der letzten Jahre lasse sich mit Zahlen belegen: Das Gesamtverkehrsmodell des Kantons Zürich zeige, dass sich der Verkehr zwischen 2007 und 2011 auf dem Autobahnzubringer, der Dietiker Mutschellenstrasse, um 22 Prozent erhöht habe. Auf der angrenzenden kommunalen Silbernstrasse sei der Verkehr im selben Zeitraum um 37 Prozent gestiegen. Auch die Zählstelle auf der A1 bei Weiningen vor dem Gubristtunnel veranschauliche, dass in den letzten vier Jahren der durchschnittliche Tagesverkehr kontinuierlich zugenommen habe. Seien 2008 noch über 94000 Fahrzeuge gezählt worden, so seien es 2011 bereits über 107000 Fahrzeuge gewesen.

Der Gateway-Terminal würde das überlastete System durch noch mehr Verkehrs weiter belasten, mit der Folge, dass zu den Stosszeiten mit noch längeren Staus gerechnet werden müsse. Diese Auswirkungen seien schweizweit spürbar.

Auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen vermag das von SBB Cargo vorgesehene Konzept mit einem Limmattaler Gateway nicht zu überzeugen, so das Komitee. Die Triage der Güte solle bereits an der Schweizer Grenze stattfinden, nur so liessen sich unwirtschaftliche Umwegfahrten vermeiden. (az)