Urdorf
Knabengesellschaft lädt ein: Im Wald wird bis in die Morgenstunden ausgelassen gefeiert

Das Waldfest der Knabengesellschaft lockte am Wochenende viele Besucher zum gemeinsamen Festen nach Urdorf.

Christian Murer
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Festen wo Fuchs und Hase einander Gutenacht sagen: Am frühen Abend habe er selten so viele Menschen am Waldfest erlebt, erzählt ein Besucher der ersten Stunde. Bilder: Christian Murer
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Lauschiges Ambiente am 53. Urdorfer Waldfest.
Stimmungsvoll unterhielt Örgelimaa Meiri mit Akkordeon und Gesang.
Tobias Baldauf aus Aesch, Dominik Schacher und Mario Brand aus Birmensdorf finden das Waldfest «voll cool».
Schiessen beim Stand «Wild West».
Auch essen und trinken gehören zum Waldfest.
Längst vertraute Gesichter am Urdorfer Waldfest.
Glänzende Augen, rote Wangen und vor Freude einen schnellen Herzschlag – Die Grilleure bei der Arbeit
Knabe Cyrill Schmidinger serviert
Tomi Strasser allzeit bereit in der Küche.
Die Jüngsten am Urdorfer Waldfest.
Zu zweit trifft man besser.
Waldfest der Knabengesellschaft Urdorf
Juppii – ein echt tolles Waldfest...!

Festen wo Fuchs und Hase einander Gutenacht sagen: Am frühen Abend habe er selten so viele Menschen am Waldfest erlebt, erzählt ein Besucher der ersten Stunde. Bilder: Christian Murer

Christian Murer

In dem idyllischen Stück Wald an der Heinrich-Stutz-Strasse in Urdorf ist der Alltag schnell vergessen. «Das Wetter, die Stimmung und die Musik mit dem Alleinunterhalter und Handörgeler Meiri waren an beiden Abenden wunderschön», sagt Yves Wismer, seit Januar Präsident der Knabengesellschaft Urdorf. Seit mittlerweile 53 Jahren gehört das Waldfest im Juli zu den Höhepunkten des jährlichen Programms der Knabengesellschaft. Rund 1000 Besucher feierten am Freitag und Samstag ausgelassen bis zur Morgenröte. Um diesen Traditionsanlass durchführen zu können, ist auch viel Hilfe von ehemaligen Mitgliedern und freiwilligen Helferinnen und Helfern wichtig.

Die Knabengesellschaft ist der älteste dokumentierte Verein von Urdorf. Erstmals erwähnte sie die Dorfchronik im Jahre 1824. Die Mitglieder sind männlich und unverheiratet. Sobald sie in den Hafen der Ehe einfahren, treten sie aus dem Verein aus. Neben der Kameradschaft haben die Mitglieder sich die Erhaltung alter Bräuche auf die Fahne geschrieben – so zum Beispiel das ohrenbetäubende Hochzeitsschiessen.

Langjährige und neue Besucher sind voll des Lobes

Bei den Gästen sorgt das Waldfest für viel Freude. «Meine Frau und ich kommen hierher, um den Verein zu unterstützen. Was mir dieses Jahr auffällt, sind die sehr zahlreichen kleinen Kinder. Ich finde das herzig», sagt Heinz Hinteregger, ein treuer Besucher der ersten Stunde. «Für mich ist es etwa das fünfzehnte Waldfest», sagt Nicole Rindlisbacher Tschantré. «Ich freue mich stets, so viele bekannte Leute zu treffen.» Der 15-jährige Mario Brand aus Birmensdorf ist mit seinen Kollegen Tobias Baldauf und Dominik Schacher erstmals am Waldfest: «Wir finden das Fest sehr schön aufgebaut.» Da hätten sich alle grosse Mühe gegeben.