Kloster Fahr
Deathrope nahm sein Publikum im Fährigarten mit auf ein musikalisches Wild-West-Abenteuer

Am Samstagabend rockte das Quartett den Fährigarten des Klosters Fahr mit düsterem und stimmungsvollen Americana.

Christian Murer
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Gitarrist Luke O’Matic, Leadsänger Nathan Denyle und Bassist Richland K. Harper (im Hintergrund: Drummer Seimen Guzmàn) hatten sichtlich Freude an ihrem Auftritt.
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Die Stimmung im atmosphärisch ausgeleuchteten Fährigarten war super.
Drummer Seimen Guzmàn.
Gitarrist Luke O’Matic und Leadsänger Nathan Denyle.
Bassist Richland K. Harper schwärmte nach dem Auftritt von der tollen Stimmung.
Ein Besucher wünschte sich nach dem Auftritt, dass «Musig im Fährigarte» künftig regelmässig stattfindet.

Gitarrist Luke O’Matic, Leadsänger Nathan Denyle und Bassist Richland K. Harper (im Hintergrund: Drummer Seimen Guzmàn) hatten sichtlich Freude an ihrem Auftritt.

Christian Murer / Limmattaler Zeitung

Der Fährigarten vor dem Restaurant «Zu den zwei Raben» beim Kloster Fahr ist eine grüne Oase. Mit seinen beeindruckenden Bäumen lädt der Garten zum Verweilen und Entspannen ein. Das war vergangenen Samstagabend anders als gewohnt: Rund 70 jung gebliebene Fans liessen sich vom Auftritt der Zürcher Band Deathrope mitreissen.

Organisiert wurde der Anlass «Musig im Fährigarte» von der Fahr Erlebnis AG, die das Klosterareal als Ausflugsziel beleben will. Daneben führt sie auch die Klosterbetriebe, entwickelt den Landwirtschaftsbetrieb und betreibt den Hofladen. Hinter der Fahr Erlebnis AG stecken drei Wettinger Familien.

Inspiriert von Johnny Cash und Sergio Leone

Gut anderthalb Stunden rockten Deathrope das märchenhafte Idyll an der Limmat mit Songs wie «Tulsa time», «Mexican Murder», «Love and Death» oder «Go Mustang». Als «Roadmovie für die Ohren» bezeichnet die Band ihr musikalisches Schaffen. Dem wurde das Quartier bestehend aus Sänger Nathan Denyle, Gitarrist Luke O’Matic, Bassist Richland K. Harper und Drummer Seimen Guzmàn mehr als gerecht und nahm das Publikum mit auf eine Abenteuerreise wie im Wilden Westen. Die Musiker erzählten Geschichten über fiese Banditen, schiesswütige Sheriffs und gierige Totengräber wie aus einem Sergio-Leone-Blockbuster – dreckig, fies und wild.

Entsprechend wollen die vier Männer nichts mit dem Sound der aktuellen Countrypop-Szene aus Nashville zu tun haben, sondern orientieren sich an anderen Vorbildern: «Unsere Musik ist ein Roadtrip in einer gestohlenen rostigen Postkutsche mit Quentin Tarantino an den Zügeln, Johnny Cash auf der Rückbank und einer Ladung Amphetamine im Gepäck.»

Vor dem Klostergarten brutzelten die Bratwürste und wurde reichlich Bier ausgeschenkt. Die Anwesenden hatten riesigen Spass an der rockigen Band. Im Licht der lodernden Finnenkerzen tanzten Kinder freudig vor der Bühne, während ihre Eltern im Hintergrund den spätsommerlichen Abend genossen.

Besucher wünscht, dass die Musikreihe fortgesetzt wird

«Dies ist echt ein super Abend», sagte eine Mutter, «hoffentlich gibt es noch mehr so coole Musikevents.» Und ein Vater ergänzte: «Ich wünsche mir sehr, dass ‹Musig im Fährigarte› zu einem festen Bestandteil des Fahrer Erlebnisses wird.» Auch Bassist Harper sprach nach dem Auftritt im Fährigarten von einem traumhaften Abend mit einer super Stimmung.

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