Thomas Brack hat allen Grund zur Freude: Der Direktor des Spitals Limmattal hat als erster Schweizer den Klinik-Award «Manager des Jahres» erhalten. Mit dem Award werden Führungskräfte ausgezeichnet, die den Erfolg ihrer Klinik bedeutend steigern konnten und durch ihre Persönlichkeit und Führungsstärke herausragen, wie das Spital Limmattal gestern in einer Mitteilung schrieb. Die Mitglieder der Award-Jury stammen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

«Überrascht und hoch erfreut»

Brack holte den Award am Mittwochabend persönlich am Kongress Klinikmarketing in Köln ab. Er sei «überrasch und hoch erfreut» gewesen, als er vor vier Wochen von der Jury über die Auszeichnung informiert worden sei, sagte Brack auf Anfrage. «Es ist schön, dass offensichtlich wahrgenommen wird, was im Limmattal geschieht», so Brack.

Auf die Frage, was ihn für den Preis qualifiziert, sagte Brack, er könne sich vor allem zwei Gründe vorstellen. «Ich glaube, es ist mir gelungen, in einer schwierigen Phase relativ schnell wieder Vertrauen in das Spital aufzubauen», so der Spitaldirektor. Nachdem am Anfang noch einige Skepsis und grosse Erwartungen da gewesen seien, habe er so mit Unterstützung des ganzen Teams bald viel umsetzen können.

Zudem sei er von Anfang an überzeugt gewesen, dass das «Limmi» eine Zukunft habe, sagte Brack, der das Ruder 2011 übernahm, nachdem eine stark kritisierte Teilprivatisierungsstrategie gescheitert war. Diese Zuversicht und der Glaube an eine Perspektive hätten sich rasch auf die Mitarbeitenden übertragen.

Grundlage für inhaltliche Erfolge

Diese beiden Aspekte hätten die Grundlage gebildet für die inhaltlichen Erfolge, so Brack - eine neue Strategie und ein neuer Businessplan, die erfolgreiche Statutenrevision und vor allem das Vorantreiben des Neubauprojekts und die erfolgreiche Abstimmung.

Als nächstes Ziel gehe es nun einerseits darum, die Qualität und Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, so der Spitaldirektor. Andererseits müsse nun das Neubauprojekt sauber aufgegleist werden.