Urdorf
Kleine Sportlerinnen am Kunstturnerinnen-Tag in Urdorf ganz gross

Zum 40-Jahr-Jubiläum der Urdorfer Kunstturnerinnen-Riege (Kutu) organisierte der Turnverein am Wochenende in der Zentrumshalle den Zürcher Kantonalen Kunstturnerinnen-Tag.

Christian Murer
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Aline Schöpfer auf dem Schwebebalken.
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Imposante Kulisse draussen bei der Rangverkündigung.
Tabea Hug am Bodenturnen.
Zürcher Kantonaler Kunstturnerinnen-Tag mit Rund 500 Mädchen in der Zentrumhalle in Urdorf
Viel Jungvolk bei der Rangverkündigung.

Aline Schöpfer auf dem Schwebebalken.

Christian Murer

Während sich draussen Regentropfen und Sonnenstrahlen den Platz streitig machten, boten die Mädchen drinnen in der Zentrumshalle Kunstturnen vom Feinsten. Anmutige Bewegungen – vereint mit Kraft und Technik – zeichneten einmal mehr diesen anspruchsvollen Leistungssport aus.

Um sich für die Schweizer Meisterschaft zu qualifizieren, pilgerten rund 500 Turnerinnen aus der ganzen Schweiz nach Urdorf und wetteiferten an den Geräten wie Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden um vordere Ränge.

Kunstturn-Niveau rasant gestiegen

Aus dem Limmattal engagierten sich die Turn-Kids aus Weiningen und Urdorf. Die Weininger werden seit 1969 von Emmi Schmid-Schubiger geleitet. In Urdorf steht Franziska Fischer als Cheftrainerin seit elf Jahren der Kutu-Riege vor. Zur Entwicklung des Kunstturnens in den vergangenen Jahren sagt Fischer: «Das Niveau ist in den letzten Jahren rasant gestiegen.»

Dennoch würden es die Mädchen immer wieder schaffen, aufs Podest zu turnen. «Allerdings braucht es dazu im Hintergrund ein enorm stark motiviertes Trainerteam, das sich nicht scheut, mit den jungen Turnerinnen viele Trainingsstunden in der Halle zu verbringen», so die 41-jährige Mutter von zwei turnenden Töchtern.

«Dieser Grossanlass am vergangenen Wochenende in der Urdorfer Zentrumshalle hat mir einmal mehr gezeigt, dass es lohnenswert ist, sich für die Jugend einzusetzen», so die Urdorfer Kutu-Cheftrainerin.