Uitikon

Klares Ja zu Allmend — das 24,5-Millionen-Schulhaus kann geplant werden

Neben sechs Schulzimmern soll auch eine Dreifachturnhalle auf der Allmend erstellt werden.

Neben sechs Schulzimmern soll auch eine Dreifachturnhalle auf der Allmend erstellt werden.

Die Uitikerinnen und Uitiker segneten den Planungskredit mit einem Ja-Anteil von 82,3 Prozent ab.

Die Uitiker Stimmberechtigten sagten am Sonntag deutlich Ja zur Planung des Schulhauses Allmend. 1478 Personen oder 82,3 Prozent stimmten dafür und nur 318 oder 17,7 Prozent dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug hohe 59,2 Prozent. Aus Sicht des Präsidenten der Schulpflege, Reto Schoch von der CVP, ist dies ein hervorragendes Ergebnis. «Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern war bewusst, dass es sich um ein für die schulische Entwicklung zentrales Projekt handelt. Mit der hohen Zustimmung sprach das Stimmvolk der Schulpflege ihr Vertrauen aus. Dies ist für mich sehr erfreulich», so Schoch.

Die Vorlage schlug im Vorfeld keine hohen Wellen. Die Ortsparteien der FDP, CVP und SVP gaben die Ja-Parole heraus. Leichte Kritik kam einzig von den Grünen. Sie verzichteten auf eine Empfehlung, da man den Bedarf nach mehr Schulraum zwar anerkenne, aber an der Zuverlässigkeit der Planungsgrundlage zweifle. Was damit im Detail gemeint gewesen sei, weiss Schoch nicht. «Wir wurden von den Grünen Uitikon nicht eingeladen, Stellung zum Geschäft zu beziehen. Das ist schade.»

Im Detail geht es um einen Planungskredit von 1,8 Millionen Franken. Mit diesem Geld kann nun der Schulbau auf der Allmend mit sechs Klassenzimmern, einer Dreifachturnhalle samt Aussensportanlage, Gruppenräumen und Werkstätten geplant werden. Vorgesehen seien zudem ein Mehrzweckraum sowie Räume für Lehrpersonen und Material. Voraussichtlich soll der Bau rund 24,5 Millionen Franken kosten.

Nun kann es mit der Planung losgehen

Ursprünglich war das Projekt von Schule und Gemeinde Uitikon zusammen entwickelt worden. Geplant war, dass auch ein neues Gemeinschaftszentrum entstehen sollte. Im vergangenen Mai wurde bekannt, dass Stoos Architekten den Architekturwettbewerb für sich entschieden hatten. Im Sommer vergangenen Jahres zogen die Verantwortlichen jedoch die Reissleine. Weil der voraussichtliche Schülerzuwachs in der Gemeinde grösser ausfällt, als man ursprünglich angenommen hatte, zog die Gemeinde ihren Anspruch zurück.

2021 fällt nochmals eine wichtige Entscheidung

Das Projekt wurde in der Folge stark überarbeitet und neu zum reinen Schulbau. An der Vorberatenden Gemeindeversammlung vom vergangenen November war von den Anwesenden keine Kritik am Projekt zu Vernehmen.

Nun geht es Schlag auf Schlag. Bereits in den kommenden Wochen werden die Planungsarbeiten in Angriff genommen, wie Schoch sagt. Voraussichtlich im übernächsten Frühling wird das Bauprojekt an der Gemeindeversammlung vorberaten. Anschliessend wird an der Urne darüber befunden, ob das Projekt tatsächlich realisiert wird. Bei einem reibungslosen weiteren Projektverlauf könnte der Neubau im ersten Quartal 2024 eröffnet werden.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1