Oetwil
Kinder verwandeln Gemeindescheune in Konfettiparadies

Der Elternclub Mikado lud zur Kinder-Fasnachtsparty. Doch statt Kindern kamen Hexen, Prinzessinnen und Piraten, die sich zu Musik vegnügten und sich eine hitzige Konfettischlacht lieferten.

Annina Gepp
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Die 3-jährige Alissia wollte die schönste Prinzessin der Oetwiler Fasnacht sein.
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Hexe Aurora und Zauberin Noelia (beide 6) haben ihre Kostüme getauscht.
Der 5-jährige Thierry und sein 8-jähriger Bruder Alain haben sich mithilfe des Make-ups ihrer Mutter in gefürchtete Piraten verwandelt.
Kinder verwandeln Gemeindescheune in Konfettiparadies
Die 4-jährige Flavia summte als fleissige kleine Biene durch den Saal.
Die 5-jährige Dunia im Hexenkostüm, einem Überraschungsgeschenk von ihrer Mutter.
Der 5-jährige Lean sieht als Totenkopf so böde aus, dass er seinen kleinen Bruder zum Weinen brachte.

Die 3-jährige Alissia wollte die schönste Prinzessin der Oetwiler Fasnacht sein.

Annina Gepp

So kunterbunt wie am vergangenen Samstagnachmittag geht es in der Oetwiler Gemeindescheune wohl nur zur Fasnachtszeit zu und her. Die Kleinsten der Gemeinde hatten ihren grossen Auftritt in ihren Kostümen und tanzten verkleidet als Hexe, Pirat, Prinzessin oder Superman zu Partyhits, die aus den Lautsprechern tönten. Der Elternclub Mikado organisierte den Anlass und bot nebst der Kinderdisco auch Kinderschminken und Animation an. Zu einigen Liedern wurden gemeinsam einfache Choreografien einstudiert, die die kostümierten Kinder für ihre Eltern aufführten.

Doch die Lieblingsbeschäftigung der jungen Fasnächtler blieb die Konfettischlacht. Jedes Kind wirbelte mit einem Sack voller bunter Papierchen umher und liess sie über dem nächsten Kopf herabregnen. In Auroras pinkfarbener Haarpracht verfingen sich die Konfetti besonders gerne. «Ich bin mit meiner Freundin Noelia hier», sagte die 6-Jährige stolz. Sie hätten ihre Kostüme kurzerhand getauscht, weil jedes dem anderen besser gefiel als das eigene, gaben die beiden Mädchen nach getauschten Rollen zu Protokoll. «So bin ich nun eine Zauberin und Noelia eine Hexe.»

Gar gespenstisch sah der 5-jährige Lean als Totenkopf aus. Seine Mutter hatte sein ganzes Gesicht mit schwarzer und weisser Farbe bemalt. Die Verkleidung machte mächtig Eindruck auf Leans jüngeren Bruder: «Als ich meinen Sohn schminkte, fing der Kleine plötzlich an zu weinen und zeigte auf Leans Gesicht», erzählt seine Mutter und lacht. Lean hingegen verzog keine Miene und schaute finster aus seinen schwarz umrandeten Augen. So, wie es sich für einen Totenkopf eben gehört.

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