Oberengstringen
Kinder landen beim Ferienpass Volltreffer mit dem Luftgewehr

Wie Oberengstringer Kinder das Schiessen mit dem Luftgewehr ausprobieren.

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Kinder probieren Schiessen mit Luftgewehr aus
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Nur ein Zwischenstopp Noah (11) nutzt den Ferienpass ausgiebig: Am Abend geht er Gokart-Fahren und am Freitag wird er Roboter programmieren. «Dank dem Ferienpass habe ich in den Ferien etwas zu tun», sagt er.
Worte vom Profi Dominic Studer erklärt den aufmerksamen Knaben das Luftgewehr. «Im Luftdruckbehälter stecken 150 bar, ein Autoreifen hat im Vergleich nur 2,5 bar», sagt er. Die Kinder staunten.
Der junge Mann mit der ruhigen Hand Tyrese (12) steht bei den anderen Kindern im Verdacht, heimlich trainiert zu haben, weil er so gut schiesst. «Das stimmt nicht», sagt er. Er schiesse sonst nur beim Knabenschiessen.
Präziser als normale Geschosse Griff zu den Diabolo-Projektilen, die im Unterschied zu runden Bleikugeln im Lauf doppelt geführt sind. Dadurch treffen die Kinder auch auf 10 Meter Distanz die kleinen Scheiben sehr präzise.
Eine Frage der Atemtechnik Alica (11, links) ist eines von zwei Mädchen am Schiessstand. Sie sagt, sie habe ihre Freude am Luftgewehrschiessen beim Knabenschiessen entdeckt. Dominic Studer (links) gibt ihr gute Tipps: Beispielsweise solle sie leicht ausatmen, bevor sie abdrücke.
Auf der Wartebank Janne (11) traf bisher bei allen Scheiben voll ins Schwarze. Nun wartet er darauf, bis er wieder an der Reihe ist. Denn es hat nur zwei Luftgewehre für acht Kinder – Sicherheit geht schliesslich vor.

Kinder probieren Schiessen mit Luftgewehr aus

Limmattaler Zeitung

Auf dem Schiessplatz am Hönggerberg bewiesen am Mittwoch acht Ferienpass-Kinder aus Oberengstringen ihre Treffsicherheit. Die Teilnehmer im Alter von 9 bis 12 Jahren nutzten während zweier Stunden die Gelegenheit, sich von Bruno Niederer und Dominic Studer ins Luftgewehrschiessen einweisen zu lassen. Die beiden Männer sind vom Fach: Studer amtet als Präsident des Feldschützenvereins Oberengstringen und Niederer betreut als Jugendleiter die 10- bis 14-Jährigen im Verein.

«Im Grossen und Ganzen wird immer gut geschossen», zeigte sich Niederer nach dem Einsatz zufrieden. Den Ferienpass-Kurs gibt er seit 2009. Seither konnte er bereits acht Kinder vom Ferienpass für den Schützenverein gewinnen.

«Der Schützensport ist eine gute Möglichkeit, die Ruhe im eigenen Körper zu finden», sagte Niederer im Hinblick auf das sehr aktive Verhalten von Kindern. Studer ergänzt: «Die Atmung spielt beim Zielen eine wichtige Rolle.» Die beiden Sportschützen waren sich am Mittag einig, dass der Morgen Spass gemacht hat. Am Nachmittag erwarteten sie nochmals zwei Gruppen.

Und die Kinder? Sie zeigten sich beim Zielen von ihrer besten Seite. «Hauptsache treffen, denke ich mir beim Abdrücken», sagt Nick (12). Organisiert wurde der Anlass vom Elternverein Oberengstringen (EVO).