Urdorf

Kerzen und Wachstücher: So werkten die Kinder am Bienenworkshop der reformierten Kirche

Bei der reformierten Kirche in Urdorf konnten Kinder verschiedene Dinge aus Bienenwachs herstellen.

Bei der neuen reformierten Kirche in Urdorf summen die Bienen. Neben der neuen Ausstellung (die «Limmattaler Zeitung» berichtete) wird das Thema Bienen auch an verschiedenen Anlässen aufgegriffen. So zum Beispiel an diesem Mittwoch, als Kinder in einem Workshop an unterschiedlichen Aktivitäten rund um die Biene teilnehmen konnten. Etwa 40 Kinder aus Urdorf und Umgebung waren dabei. Es hatten sich so viele Kinder angemeldet, dass der Anlass in zwei Gruppen durchgeführt werden musste.

Die Rückmeldungen für den Workshop und die Ausstellung waren laut Kirchenpflegerin Karin Binder bisher ausschliesslich positiv: «Wir sind zufrieden damit, wie es bisher gelaufen ist. Ich denke, dass so ein Anlass ein Weg sein kann, mit dem man Kindern das Thema gut näherbringen kann.» Bei den Kindern kam die Bienenausstellung ebenfalls gut an. «Das ist die zweite Bienenausstellung, die ich besuche. Ich habe aber trotzdem etwas gelernt. Ich denke, dass ich hier mehr lerne als in der Schule», sagte die zehnjährige Fee.

Wachstücher und andere nützliche Dinge aus Wachs An einem der verschiedenen Posten konnten die Kinder Wachstücher anfertigen. Das sind Stoffe, in die Bienenwachs eingebügelt wurde. Wegen der antibakteriellen Eigenschaft des Wachses können die Tücher nach dem Prozess als wiederverwendbare Alternative zu Frischhaltefolie genutzt werden. Besonders gefallen hatte der ökologische Folienersatz dem elfjährigen Moritz: «Ich finde Wachstücher etwas sehr Praktisches. Es ist gut, dass man alle Dinge, die wir hier gemacht haben, wirklich brauchen kann.»

Wachstücher und andere nützliche Dinge aus Wachs

An einem der verschiedenen Posten konnten die Kinder Wachstücher anfertigen. Das sind Stoffe, in die Bienenwachs eingebügelt wurde. Wegen der antibakteriellen Eigenschaft des Wachses können die Tücher nach dem Prozess als wiederverwendbare Alternative zu Frischhaltefolie genutzt werden. Besonders gefallen hatte der ökologische Folienersatz dem elfjährigen Moritz: «Ich finde Wachstücher etwas sehr Praktisches. Es ist gut, dass man alle Dinge, die wir hier gemacht haben, wirklich brauchen kann.»

An einem anderen Posten konnten die Kinder Lippenpomaden anfertigen. Diese wurden aus Bienenwachs hergestellt. Hilfe erhielten sie dabei von der Imkerin Brigitte Hilfiker, die die Kirche auch bei der Umsetzung der Bienenausstellung unterstützte. Für die Pomade wird Bienenwachs verflüssigt, mit einem Aromastoff versetzt und anschliessend in eine Form gegossen. Vor allem die Natürlichkeit der Pomade begeistert die zwölfjährige Giulia: «Die Lippenpomaden sind natürlich und etwas, das man wirklich nutzen kann. Das gefällt mir sehr.»

Beim Workshop wurde aber auch das hergestellt, was man sich normalerweise vorstellt, wenn man das Wort Wachs hört: Kerzen. Die Kinder hatten die Möglichkeit, Rechaudkerzen und Windlichter aus Bienenwachs zu giessen. Die Rechaudkerzen gossen sie direkt in dafür vorgesehene Formen. Die Windlichter stellten sie mit Hilfe von mit Wasser gefüllten Ballons her, die sie in verflüssigtes Bienenwachs eintauchten. «Mir hat das Windlichtermachen am meisten gefallen, deswegen finde ich das einen super Anlass», sagt der zwölfjährige Marc.

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