Weiningen

Keine Neujahrsansprache, dafür ein Prosit auf ein geselliges Beisammensein

Quartiervereinspräsident Hans-Ulrich Furrer sorgte für volle Gläser am Apéro.

Quartiervereinspräsident Hans-Ulrich Furrer sorgte für volle Gläser am Apéro.

Im Quartierzentrum Föhrewäldli in der Fahrweid stiessen die Weininger aufs neue Jahr an.

Der Quartierverein Fahrweid lud gestern kurz vor Mittag zum traditionellen Neujahrsapéro im Pavillon beim Quartierzentrum Föhrewäldli. Präsident Hans-Ulrich Furrer empfing knapp 50 Personen und war darum bemüht, dass die Gläser der Gäste stets gut gefüllt waren. Diese wurden am Anlass nämlich oft erhoben und zum Klirren gebracht. Im gleichen Zuge erklangen die Worte: «Es guets Neus.» Eine Neujahrsansprache gab es nicht. «Es ist eine schöne Tradition. Das gesellige Beisammensein steht im Zentrum», sagte Hans-Ulrich Furrer.

Im Pavillon schien beinahe jeder jeden zu kennen. Das bestätigte auch das Ehepaar Esther und Karl Villiger, das unweit des Quartierzentrums an der Fahrweidstrasse wohnt: «Es ist eine gute Gelegenheit, mit Kollegen anzustossen», sagten die beiden. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der Fahrweid waren erschienen, auch aus dem Dorf kamen einige Gäste. So etwa alt Gemeindepräsident Hanspeter Haug und seine Frau Ruth. «Bis letztes Jahr war es noch meine Pflicht am Neujahrsapéro zu erscheinen. Jetzt komme ich aus freien Stücken und völlig unbelastet», sagte Haug und lachte. Er wünsche sich für 2019, dass die vielen Projekte und Bauvorhaben in Weiningen gut verlaufen und zu einem guten Ende kommen. Eine Frau am Nachbarstisch äusserte diesbezüglich einen weiteren Wunsch: «Ich hoffe, dass es 2019 weniger Verkehr in der Fahrweid gibt.»

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Autor

Sibylle Egloff

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