Asylwesen

Keine Asylunterkunft an der Urdorferstrasse in Dietikon

Die Asylunterkunft (Bildmitte) an der Schönenwerdkreuzung wurde abgerissen. In den zwei roten Wohntürmen stellt eine Genossenschaft jetzt Wohnungen für Asylsuchende zur Verfügung.

Die als Provisorium geplante Asylunterkunft an der Urdorferstrasse in Dietikon wird nicht realisiert. Die Planung ist eingestellt. Die Stadt hat für die Asylsuchenden eine andere Lösung gefunden.

Die Stadt Dietikon hat mit der Siedlungsgenossenschaft (SGE) vereinbart, dass 30 bis 40 Asylsuchende respektive vorläufig Aufgenommene in Wohnungen der verschiedenen Siedlungen der Genossenschaft untergebracht werden. Dies teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Im Gegenzug wird der SGE ein Kaufrecht und Vorkaufsrecht sowie das Recht zur vorübergehenden Landbeanspruchung von zwei Grundstücken eingeräumt. Die Vereinbarung gilt fünf Jahre, mit Verlängerungsoption von weiteren fünf Jahren.

Mit dieser Lösung ist der Bau der geplanten, provisorischen Asylunterkunft an der Urdorferstrasse nicht mehr nötig. Hingegen wird der Plan einer dauerhaften Asylunterkunft am Standort Luberzen weiter verfolgt. Diese geplante und vorfinanzierte Unterkunft ist derzeit durch einen Rekurs der Nachbarschaft blockiert.

Gemäss kantonalen Vorgaben muss Dietikon für 186 Asylsuchende Wohnraum zur Verfügung stellen.

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