Dietikon

Kein Sonnensegel, aber trotzdem Schatten auf dem Rapidplatz – inklusive neue Quartiermöbel

2019 wurde das 3,7-Tonnen-Chromstahl-Kunstwerk «Joy» auf dem Rapidplatz aufgestellt. Nun kommt Beschattung dazu.

2019 wurde das 3,7-Tonnen-Chromstahl-Kunstwerk «Joy» auf dem Rapidplatz aufgestellt. Nun kommt Beschattung dazu.

Der Mittelpunkt des Dietiker Limmatfelds erhält Beschattungselemente und Quartiermöbel für 48'000 Franken.

Schatten auf dem Rapidplatz? Fehlanzeige. Aber jetzt naht Rettung. Die Dietiker Baukommission hat 48'000 Franken bewilligt, wie der Stadtrat gestern mitteilte. Zwei Beschattungselemente sollen gebaut werden. Dazu gibts neue Quartiermöbel.

Bei der Herstellung der Stahlbauelemente setzt die Stadt Dietikon auf Schlieremer Expertise: Die Schlosserei Walterstahl von Walter Kenneth, ansässig im Gaswerkareal, hat den Auftrag im Umfang von rund 17'000 Franken erhalten. Zudem hat die Basler Firma Denkstatt, die auch am Studio Dietikon beteiligt ist, den Auftrag zur Koordination und Umsetzung der Beschattungselemente erhalten – für 29'500 Franken.

Rund 50'000 Franken hatte das Dietiker Parlament im Dezember zusätzlich ins Budget 2020 aufgenommen, um einen «einfachen Kinderspielplatz mit Beschattung» zu realisieren. 16 Parlamentarier waren damals für den entsprechenden Antrag des FDP-Gemeinderats und Präsidenten des Quartiervereins Limmatfeld, Peter Metzinger. 14 waren dagegen.

Im Juni 2019 hatte die Stadt auf dem Rapidplatz provisorisch drei Pavillons und 20 Stühle aufgestellt. Nach nur einer Woche waren die Pavillons bereits kaputt, da sie nicht sturmfest waren. Die Stadt hätte eigentlich Sonnensegel aufstellen wollen, doch wurde dies nie in die Tat umgesetzt – die Verankerung im Boden sei wegen der Tiefgarage darunter nicht möglich, hiess es.

Auch der Spielplatz, den der Quartierverein im Juni 2019 in Eigenregie aufstellte, wurde schnell wieder entfernt, mitunter aus versicherungstechnischen Gründen. Standfest ist bisher einzig die vom 2006 verstorbenen Dietiker Künstler Josef Staub entworfene Chromstahl-Plastik «Joy», die rund 3,7 Tonnen schwer ist und rund 170'000 Franken gekostet hat. Gut 100'000 Franken hatte die Stadt übernommen. 

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