Lärm

Kanton Zürich: Schallschutzfenster für Lärmgeplagte

Lärm von der Autobahn: Anwohner können aufatmen.

Lärm von der Autobahn: Anwohner können aufatmen.

Lärmgeplagte in den Regionen Eglisau, mittleres Glattal und südliches Oberland können aufatmen: Gebäude an besonders stark befahrenen Strassen werden künftig auf Kosten des Kantons mit Schallschutzfenstern ausgestattet.

Damit erfüllt der Regierungsrat die Vorgaben der seit 1987 geltenden Lärmschutzverordnung des Bundes. Diese sieht vor, dass die Kantone für Staatsstrassen einen Lärmkataster erstellen und bis spätestens 2018 entsprechende Massnahmen ergreifen.

Die Umsetzung erfolgt im Kanton Zürich in Etappen. Nachdem die Baudirektion bereits in sechs Regionen Lärmsanierungsmassnahmen ausgearbeitet hat, erfolgt nun die Lärmsanierung in den erwähnten drei Regionen.

Nach Vorstudien kam die Fachstelle Lärmschutz für die neu in Angriff genommenen Regionen zum Schluss, dass etwa das Aufstellen von Lärmschutzwänden innerorts namentlich wegen des Wahrung des Ortsbildes nur in wenigen Fällen realisierbar ist. Darum setzt die Baudirektion zum grösssten Teil auf den Einbau von Schallschutzfenstern.

Die Kosten für die Lärmsanierung in der Region Eglisau belaufen sich auf rund 0,7 Millionen Franken, im mittleren Glattal auf rund 14,3 Millionen und im südlichen Oberland auf rund 13,6 Millionen. Der Bund übernimmt rund 25 Prozent der anfallenden Kosten.

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