Kantonsrat

Kanton soll über Pläne zur Entlastung der Ortszentren informieren

Merkurstrasse am Feierabend. Der Verkehr ist beidseitig intensiv und belastet das Dietiker Zentrum. Foto: Thomas Pfann

Durchgangsverkehr Dietikon

Merkurstrasse am Feierabend. Der Verkehr ist beidseitig intensiv und belastet das Dietiker Zentrum. Foto: Thomas Pfann

Der Kanton Zürich soll sich zum Stand der Dinge in einem Verkehrsprojekt äussern, das den Verkehrsfluss auf den Zubringerstrassen zur A1 in Dietikon verbessern und die Ortszentren entlasten soll.

Dies verlangen die drei Limmattaler Kantonsräte Josef Wiederkehr (CVP, Dietikon), Rochus Burtscher (SVP, Dietikon) und René Gutknecht (GLP, Urdorf) in einer Anfrage an den Regierungsrat.

Eine Arbeitsgruppe aus den Kantonen Zürich und Aargau sowie Gemeinden und dem Bund hat im Rahmen der Verkehrsstudie «MIV Limmattal» verschiedene Massnahmen erarbeitet, um den Autobahnanschluss in Dietikon und den Verkehrsfluss an einzelnen Knotenpunkten zu verbessern. Konkrete Massnahmen betreffen etwa eine neue direkte Abfahrt von der A1 aus Richtung Bern in die Mutschellenstrasse in Dietikon sowie Ausbauarbeiten an den Knoten Silbernstrasse, Industriestrasse und Landstrasse/Überlandstrasse. Der Kanton hat diese Forderungen im Jahr 2010 im Bauprogramm der Staatsstrassen für die Jahre 2011 bis 2013 aufgenommen. Im neuen Programm für die Jahre 2014 bis 2016 seien diese Projekte jedoch nicht mehr erwähnt, schreiben die Limmattaler Kantonsräte.

Frage nach Projektstand gestellt

Vom Regierungsrat wollen sie deshalb wissen, wie weit die Projektierung der Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses an den genannten Punkten fortgeschritten ist, und ob ein ausführungsreifes Bauprojekt bestehe. Falls ein fertiges Projekt vorliege, so soll der Kanton angeben, wann mit dem Baubeginn zu rechnen ist. Während der Ausbau der A1-Ausfahrt in der Verantwortung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) liegt, ist der Kanton für den Ausbau der Knotenpunkte entlang der Mutschellenstrasse zuständig.

Der Regierungsrat soll in Erfahrung bringen, wie weit die Planung des Bundes fortgeschritten ist und wann mit der Umsetzung dieses Teils zu rechnen ist. Ausserdem soll der Regierungsrat darlegen, wie die Schnittstellen zwischen dem ASTRA und dem Kanton Zürich definiert sind.

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