Oetwil
Kampfwahl wird über Präsidium entscheiden

Zwei Kandidaten, ein Sitz – bei der Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates kandidieren Amtsinhaber Paul Studer (FDP) und der bisherige Bauvorstand Walter Bühler (SVP) fürs Präsidium.

Sandro Zimmerli
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Walter Bühler und Paul Studer

Walter Bühler und Paul Studer

Limmattaler Zeitung

Die Gesamterneuerungswahlen des Oetwiler Gemeinderates versprechen, spannend zu werden. Am 9. Februar wird es um das Amt des Gemeindepräsidenten zu einer Kampfwahl kommen. Denn sowohl Amtsinhaber Paul Studer (FDP) als auch der bisherige Bauvorstand Walter Bühler (SVP) kandidieren für das Präsidium.

«Ich habe meine Erfahrungen im Gemeinderat gemacht und will diese nun der Bevölkerung als Gemeindepräsident zur Verfügung stellen», sagt Bühler zu seiner Kandidatur. Zudem habe er das
Gefühl, in den letzten 20 Jahren gute Arbeit geleistet zu haben. «Mir liegt die Gemeinde am Herzen», so Bühler.

Dass es nun zu einer Kampfwahl komme, gehöre zur Politik, findet Bühler. «Der Stimmbürger soll eine Auswahl haben», sagt er.

Studer seinerseits zeigt sich überrascht über die Kandidatur Bühlers. «Das habe ich nicht erwartet. Aber ich stelle mich der Herausforderung. Ich habe keine Mühe damit», hält er fest.

Studer ist bereits seit 16 Jahren Gemeindepräsident. Dennoch macht ihm diese Aufgabe immer noch Spass. Deshalb habe er sich für eine erneute Kandidatur entschieden. «Ich fühle mich überhaupt nicht verbraucht», sagt er. Zudem sei er der Ansicht, in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet zu haben. «Oetwil steht in jeglicher Hinsicht gut da. Ich will meine bisherige bürgernahe Finanzpolitik weiter betreiben», so Studer. Seine Arbeit sei sehr transparent gewesen. Diese Dienstleistung wolle er gegenüber den Stimmbürgern weiter erbringen.

Für den Gemeinderat kandidiert nebst Studer und Bühler auch Sicherheitsvorstand Rico Frei ( SVP) wieder. Werkvorstand Urs Landis (parteilos) sowie Fürsorge- und Gesundheitsvorsteherin Karin Boog (FDP) werden hingegen nicht mehr antreten.