1. August
Kalender nicht angeschaut? Bewohner melden Höhenfeuer der Feuerwehr

Die Nacht auf heute verlief für die meisten der Limmattaler Feuerwehren ruhig. Nur in Dietikon und Urdorf wurden Feuer gemeldet. Die meisten entpuppten sich als Höhenfeuer.

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Höhenfeuer

Höhenfeuer

Flurina Dünki

Dreimal musste die Feuerwehr Dietikon in der Nacht auf heute ausrücken, wobei es sich bei zwei Anrufen um besorgte Anwohner handelte, die das Höhenfeuer am Sucherenweg für einen Brand hielten. Beim dritten Brandeinsatz musste eine brennende Hecke an der Altbergstrasse gelöscht werden. Ob der Brand durch Feuerwerk verursacht wurde, konnte die Stadtpolizei Dietikon nicht sagen.

Jeder Brandmeldung muss die Feuerwehr automatisch nachgehen. „Wir rücken in jedem Fall aus, selbst, wenn wir vermuten, dass es sich beim gemeldeten Brand um ein Höhenfeuer handelt“, so Roger Wiederkehr, stellvertretender Stützpunktkommandant der Feuerwehr Dietikon. Für die Feuerwehr sei jede Brandmeldung ein Ernstfall, bis sie sich vor Ort versichern könnten, dass der Alarm unbegründet war. Ein Anrufer wusste gar vom Höhenfeuer an der beschriebenen Stelle, war sich jedoch sicher, dass das von ihm gesichtete Feuer nicht das 1.-August-Feuer der Gemeinde war. Von Bewohnern, die Höhenfeuer für Brände hielten, spricht auch Feuerwehrkommandant Thomas Bollinger der Feuerwehr Urdorf. Die Meldungen, die wegen Höhenfeuer reinkämen, bestätigten der Feuerwehr, dass die Einwohner sehr wachsam seien. Deshalb hätten diese Einsätze durchaus ihre positive Seite, so Bollinger.

In den restlichen Limmattaler Gemeinden haben die Feuerwehren letzte Nacht keine Einsätze verzeichnet. Hinsichtlich Lärmklagen spricht die Kantonspolizei Zürich von „kaum nennenswerten Vorfällen“.