Dietikon

Jury entscheidet sich für Projekt «Schneewittchen» im Limmatfeld Dietikon

Das Siegerprojekt sieht einige gemeinschaftliche Einrichtungen für die Bewohner vor.

Das Siegerprojekt sieht einige gemeinschaftliche Einrichtungen für die Bewohner vor.

Die Zwölfköpfige Jury hat entschieden: Im Limmatfeld in Dietikon soll das Projekt «Schneewittchen» realisiert werden. Die Zürcher Baugenossenschaft sowie die Sammelstiftung Nest wollen dort insgesamt 230 preisgünstige Wohnungen bauen.

Die Zürcher Baugenossenschaft Bep und die Sammelstiftung Nest bauen gemeinsam 230 preisgünstige Wohnungen im Limmatfeld Dietikon. Genauer: Das Projekt wird auf dem ehemaligen Rüchlig-Areal erstellt. Dies teilten die beiden Institutionen kürzlich mit. Im weiteren heisst es in der Medienmitteilung, dass das Büro Duplex Architekten aus Zürich mit dem Projekt «Schneewittchen» den Architekturwettbewerb für sich entschieden hat.

Das Preisgericht des Architekturwettbewerbs habe sich einstimmig für das Projekt Schneewittchen von Duplex Architekten entschieden.
Pläne liegen auf.

Überzeugte die zwölfköpfige Jury

Insgesamt seien neun Beiträge eingereicht worden. Die Pläne und Modelle der neun Vorschläge seien während dreier Tagen öffentlich ausgestellt. Das mit dem ersten Rang ausgezeichnete Projekt überzeugte die zwölfköpfige Jury, in der auch eine Vertreterin und ein Vertreter der Stadtverwaltung Dietikon einsassen, mit einer Reihe herausragender Qualitäten. Die fünf wichtigsten von ihnen sind laut der Baugenossenschaft und der Sammelstiftung:

• Das Siegerprojekt setzt das anspruchsvolle Raumprogramm in einer gemeinschaftsorientierten Siedlung mit einer stimmungsvollen und hochwertigen Architektur um.
• Es bündelt die gemeinschaftlichen Einrichtungen der neuen Siedlung in einem zentral gelegenen Pavillon im Hof.
• Es zeigt gut organisierte und vielfältige Wohnungsgrundrisse mit Loggias als privatem Aussenraum.
• Der Weg durch die Wohnhöfe wirkt einladend und fördert damit die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer Siedlung; enge, schattige Höfe werden vermieden
• Waschsalons im Dachgeschoss und mehrbündige Treppenhäuser fördern die Kommunikation im Haus.

Die Bauherrschaft, bestehend aus der Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals (Bep) und der ökologisch-ethischen Pensionskasse Nest, wird das Projekt mit rund 230 Wohnungen auf dieser Grundlage vorantreiben.

Minergie-Eco-Werte

Wie es in der Pressemitteilung weiter heisst, beanspruche die Nest etwa einen Drittel des Volumens. Das Bauwerk soll Minergie-Eco-Werte erreichen. Zusätzlich zum eigentlichen Wohnraum seien in der Überbauung einige Extras vorgesehen: das wären zum Beispiel ein Gemeinschaftsraum für die Bewohnerinnen und Bewohner, einige Gästewohnungen und dazu zumietbare Zimmer

Kinderkrippe vorgesehen

Wohnateliers mit privaten Innenhöfen sowie eine Kinderkrippe würden die attraktive Palette preisgünstiger Wohnungen abrunden, teilen die beiden Institutionen mit.
Die Siedlung ist Teil des neuen Stadtteils Limmatfeld mit bis zu 3000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Dazu soll das Limmatfeld, das neue Dietiker Boomquartier, rund 2000 Arbeitsplätze erhalten.

Das Baufeld auf dem ehemaligen Rüchlig-Areal liegt am westlichen Rand des Gebietes. Zudem grenzt es an den Limmatkanal. Naherholungsgebiete sowie Sport- und Freizeitanlagen sind zu Fuss gut erreichbar.

Die Bauherrschaft arbeitet das Projekt nun mit dem Büro Duplex Architekten aus. Der Baubeginn ist auf 2015 geplant, die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sollen in der zweiten Hälfte 2016 einziehen.

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