Johannes Küng produzierte mit dem Verein YAEP! gemeinsam mit ugandischen Musikern ein Hip-Hop-Album, für das er in der Kategorie Jugendliche bis 25 Jahre nominiert war. Trotz Enttäuschung über den verpassten Preis habe sich die Teilnahme mehr als gelohnt. «Wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen und erhielten viele positive Rückmeldungen aus dem Publikum», erzählt Küng. «Wir sind jetzt umso mehr motiviert, unser Projekt weiter zu führen.»

Johannes Küng präsentiert das Projekt «Borda to Borda».

Präsentation «Borda to Borda» am Jugendwettbewerb Projektor

An der Preisverleihung vom Samstagabend im Musikcontainer Uster teilten sich zwei Zürcher Projekte den Preis in der Kategorie bis 25 Jahre: Das multikulturelle «Äms Fäscht» auf der Zürcher Bäckeranlage und der virtuelle Ausstellungsraum «Neverland Space Internet» für die kurierte Präsentation digitaler Kunstwerke.

In der Kategorie bis 18 Jahre wurden drei Jugendliche prämiert, die mit viel Durchhaltevermögen einen Skatepark in Wetzikon realisierten. Den Preis für das beste Projekt unter Anleitung von Jugendarbeitern ging an das wohltätige Kunstprojekt «Style» aus Hausen am Albis. In einer dem Abbruch freigegebenen Villa konnten die Jugendlichen sich künstlerisch austoben. Die daraus entstandenen Arbeiten wurden ausgestellt und an der Finissage versteigert, wobei der Gewinn an die Caritas gespendet wurde.

Alle ausgezeichneten Projekte erhielten eine Prämie über 2000 Franken. Darüber hinaus entschied die Jury, auch alle nominierten Projekte mit Kontakten und Know-how zu unterstützen.