Oetwil

Jugendmusik rechtes Limmattal präsentiert ein Feuerwerk für die Ohren

In Oetwil weiht die Jugendmusik das neue Jahr mit einem beschwingten Auftritt mitsamt Ausstellung ein.

Die Gemeindescheune duftet nach frisch gebackenen Häppchen wie Schinkengipfeli. Die rund 120 Gäste am Neujahrsapéro stossen mit Wein, Wasser oder Orangensaft aufs neue Jahr an. «Ich hoffe auf ein gutes 2015 und freue mich wieder auf Oldtimer-Anlässe», schaut Jürg Steinmann zum Jahreswechsel nach vorne. Auch Ruth Wyss und Irene Klees wünschen sich fürs neue Jahr viel Freude, Gesundheit und Glück.

Am Neujahrsapéro, der seit 2001 immer in Kombination mit einer Ausstellung stattfindet, können die Oetwiler einander Gutes fürs neue Jahr wünschen und sich austauschen. Das diesjährige Motto lautet «Rhythmus und Klang – mit Schwung ins neue Jahr». Dazu stellt sich die Jugendmusik rechtes Limmattal mit einer Ausstellung und einem Live-Auftritt vor. Dieser startet äusserst belebt und bringt schnell die ersten Tanzbeine im Saal zum Schwingen.

«Musik tut der Seele gut. Musik kann deshalb als Stärkung für einen guten Start ins neue Jahr dienen», erklärt Gemeindepräsident Paul Studer in seiner Begrüssungsrede das diesjährige Motto des Neujahrsapéros und leitet damit über zur Rede der Jugendmusik-Präsidentin Karin Engeli, welche die Jugendmusik rechtes Limmattal vorstellt. «Aufeinander hören und voneinander lernen. Auch das kann Musikmachen in der Jugendmusik bedeuten», sagt Engeli und lädt abschliessend alle Gäste ein, die ausgestellten Musikinstrumente im Saal zu entdecken.

«Der Aufwand für eine zweistündige, einmalige thematische Ausstellung gleicht einem Neujahrsfeuerwerk», unterstreicht der Oetwiler FDP-Präsident Peter Mohr poetisch den Aufwand für die Inszenierung der Ausstellung, die bei den Gästen auf Anklang stösst. Interessierten erzählen die Jungmusiker gleich selbst von ihrem Instrument und liefern interessante Einblicke. So erklärt Oboe-Spielerin Silvia Leuzinger einer Besucherin, dass die Atemtechnik für die Beherrschung des Instruments wichtiger sei als das Lungenvolumen.

Zum Abschluss taucht das Jugendmusik-Ensemble mit «Sierra Madre» die Gemeindescheune in eine besinnlich-festliche Stimmung, doch so langsam wendet sich der Blick der Besucher von der schwelgenden Nostalgie des vergangenen Jahres wieder ab und richtet sich nach vorn.

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