Schlieren
Jugendliche feierten neuen Treff

Die Jugendlichen von Schlieren freuen sich über den neuen Jugendtreff. Nach dem Eröffnungsfest weihten sie diesen mit einer fröhlichen Party ein.

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Schlieren
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 ..die Haare frisiert..
 ..gelacht..
 ..Computer gespielt..
 ...oder Tischfussball gezockt.

Schlieren

Jugendliche haben Fragen, Ideen, Bedürfnisse, aber immer wieder auch mit kleineren Problemen zu kämpfen. An der Leuengasse in Schlieren schenkt man seit Samstag der Jugend grosse Aufmerksamkeit. Am Tag der offenen Tür des Jugendtreffs wurde gesungen, diskutiert – und der «Töggelikasten» ausprobiert.

«Jugend ist ein Lebensabschnitt», sagte der Jugendbeauftragte der Stadt Schlieren, Christoph Hak. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung, auch beim Gemeinde- und Stadtrat sowie beim Schlieremer Stimmvolk. Stadträtin Bea Krebs blickte in einer kurzen Ansprache zurück auf die Entwicklung der Jugendarbeit in Schlieren.

Den Auftakt zur Eröffnungsfeier hatte der reformierte Kinderchor gemacht. «Schiff ahoi» sangen sie fröhlich unter Leitung von Andrea Weber-Gieppner. Und das passte: Denn der neue Jugendtreff soll auch ein Aufbruch für die Jugendarbeit sein, wie die Chorleiterin sagte.

Gemeinsam mit Bela Flütsch-Janjic und Christof Oswald will Christoph Hak im neuen Jugendtreff verschiedenste Angebote für die Jugendlichen entwickeln. Sie sollen dabei ihren Horizont erweitern können. Ausländische Jugendliche sollen der Schweizer Kultur begegnen. Bei den Projekten sollen die Fünft-, Sechstklässler und die Oberstufenschüler etwas getrennt werden. Die Interessen und Bedürfnisse seien meist noch eher unterschiedlich, so Hak.

Geplant sind unter anderem Workshops und Kurse. Den Jugendlichen soll eine Plattform geboten werden. Hilfe soll auch bei Bewerbungen oder Vorträgen angeboten werden. «Sie sollen mehr Mut haben, sich ausprobieren und sich auf unterschiedlichste Art ausdrücken», sagte Jugendarbeiter Christof Oswald.

Nach der Eröffnungsfeier am vergangenen Samstag waren die Erwachsenen zum Apéro noch eingeladen. Der erste Abend gehörte aber dann ganz den Jugendlichen, die den Raum mit einer Party nochmals einweihten. (mir/swe)