Im neuen Leitbild, das das alte aus dem Jahr 2004 ersetzt, wurden sechs zentrale Handlungsfelder formuliert: ‹Freizeit gestalten›, ‹Sicherheit bieten›, ‹Integration leben›, ‹Gesundheit fördern›, ‹Wissen vermitteln› und ‹Jugendarbeit vernetzen›. Zu jedem Handlungsfeld wurden Ziele mit entsprechenden Fördermassnahmen formuliert, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Zu solchen Fördermassnahmen gehören beispielsweise Einstiegshilfen für Jugendliche, um sich im Arbeitsmarkt zu integrieren. Das neue Leitbild resultiert aus der Zusammenarbeit zwischen dem Stadtrat, der offenen und kirchlichen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit, des Jugendparlaments und den Dietiker Jugendlichen selbst.

Neu wird auch ein «Netzwerk Jugend» ins Leben gerufen, dessen Mitglieder die Umsetzung der Fördermassnahmen überprüfen, allfällige Lücken aufzeigen sowie konkrete Umsetzungen angehen sollen. «Ausserdem soll das ‹Netzwerk Jugend› von der bestehenden Arbeitsgruppe, die sich für die Jugendlichen in Dietikon engagiert, ergänzt werden», sagt Armin Strässle, Leiter Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon. Dem «Netzwerk Jugend» sollen demnach neben der offenen und kirchlichen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit, den Mitgliedern aus dem Jugendparlament sowie den Dietiker Jugendlichen selbst auch Lehrpersonen und Vertreter der Polizei angehören. «Wir rechnen für das ‹Netzwerk Jugend› mit rund zehn Personen», sagt Strässle. Die definitive Wahl der Mitglieder sei noch nicht gefallen.