A1/Nordumfahrung
Jetzt hat der Bundesrat das 163,5-Millionen-Projekt für Gubrist-Deckel und neuen Halbanschluss genehmigt

Der Bundesrat hat am Freitag ein Projekt zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich genehmigt. Realisiert wird ein neuer Halbanschluss mit einer zusätzlichen 100 Meter langen Überdeckung des Gubristtunnels.

Merken
Drucken
Teilen
Der Gubristtunnel der A1 (Archiv).

Der Gubristtunnel der A1 (Archiv).

Keystone

Die Überdeckung schliesst direkt an das westliche Portal der bestehenden ersten und zweiten sowie der neuen dritten Röhre des Gubristtunnels an, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) schreibt.

Der neue Halbanschluss wird im Vergleich zum bestehenden um rund 200 Meter in Richtung Limmattaler-Kreuz verschoben. Die Ausfahrtsspur beginnt bereits im Tunnel und wird direkt an die Umfahrungsstrasse angeschlossen. Dadurch reduzierten sich die zusätzlich beanspruchten Flächen, und die Verkehrsinfrastruktur werde besser in die Landschaft integriert, heisst es in der Mitteilung.

Die Hauptarbeiten starten 2020 und sollen bis zur Inbetriebnahme der ausgebauten Nordumfahrung abgeschlossen sein, voraussichtlich 2025. Um den Terminplan einhalten zu können.

Als nächster Schritt wird das Ausführungsprojekt ausgearbeitet und öffentlich aufgelegt. Genehmigt werden kann dieses voraussichtlich Ende 2018. Die Kosten des Projekt belaufen sich auf rund 163,5 Millionen Franken.