Kindergelächter und -geschrei gestern Morgen auf dem Aussengelände des für 8,1 Millionen Franken neu erbauten Schulhauses Mettlen. Es ist die erste Pause der Primarschülerinnen und -schüler. Die erste Schulstunde im neuen Prunkstück der Schule Uitikon ist bereits vorbei. Am provisorischen Pavillon einen Steinwurf entfernt nimmt der Hausmeister bereits die ersten Abbauarbeiten vor. Das alte, heimelige, aber viel zu kleine Schulhaus Mettlen, das wegen Platzmangels und baulichen Unzulänglichkeiten hatte abgerissen werden müssen, scheint bereits vergessen.

Lehrer redeten mit

Dominique Gubser, Schulleiterin Mettlen, findet das neue Gebäude erst einmal «superschön». «Es gefällt mir sehr gut. Es verfügt über grosse Räume. Man hat hochwertige Materialien verwendet.» Sie finde es gut, dass die Lehrerschaft mit in die Planung der Inneneinrichtung einbezogen worden sei. Die Baukommission habe sehr gute Arbeit geleistet und professionell geführt.

Die Turnhalle, zuvor gab es keine im Mettlen, sei ein grosser Vorteil für den Schulbetrieb, denn die Kinder müssten nicht mehr Strassen überqueren, um zur Turnhalle Allmend zu gelangen, denkt die Schulleiterin. Für die Kinder sei es ein Vorteil, dass alles schön in der Anlage eingebettet sei. Es seien alle Räumlichkeiten, die es braucht, in der Nähe. Die Lehrer könnten mit ihren Schülern zudem gut ausweichen, zum Beispiel in den Gruppenraum oder für Grossanlässe in den Mehrzweckraum, in dem sich die gesamte Schule besammeln liesse. Auch der Atelierraum, den man für kreatives Arbeiten benutzen könne, sieht Dominique Gubser als sehr positiv an.

Führung für Kinder

Gestern Morgen wurden die Kinder zuerst durchs Schulhaus geführt. Später gabs zur Feier des Tages einen Znüni für alle. Schulpflege, Lehrerschaft, Bauleitung und Schulleitung genehmigten sich in der 10-Uhr-Pause einen Apéro, in dessen Rahmen man auf das gelungene Gebäude anstiess.

Noch ist allerdings nicht alles perfekt. «Mit den Umgebungsarbeiten sind wir in Verzug», bestätigt Schulpfleger Hans Lüchinger, der in der Behörde fürs Bauwesen zuständig ist. Der Schulbetrieb sei aber gewährleistet, erklärte Reto Schoch, Schulpfleger und Medienverantwortlicher gestern beim Augenschein der az Limmattaler Zeitung.

Lüchinger erwähnt, dass über 2300 Quadratmeter überbaute Fläche vorhanden seien, gegenüber den paar Hundert des alten Schulhauses. Deshalb seien auch Räume für Sonderpädagogik, Logopädie und Integrative Förderung vor Ort vorhanden. «Ein grosser Vorteil», denkt Schoch, «das Schulhaus ist nun völlig autonom.»

Ab 21.Mai feiert die Schulpflege mit der Öffentlichkeit. Dann kann man sich am Tag der offenen Tür über das neue Bijou der Schule Uitikon selber ein Bild machen.