Limmattaler des Jahres
Jetzt entscheiden Sie: Wer wird Limmattaler des Jahres 2020?

Das Nominationsverfahren für den Limmattaler des Jahres 2020 ist abgeschlossen – jetzt können Sie sich zwischen sechs Vorschlägen entscheiden.

Sandro Zimmerli
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Letztes Jahr wurde Rolf Wild, OK-Präsident des Schlierefäscht, Limmattaler des Jahres.

Letztes Jahr wurde Rolf Wild, OK-Präsident des Schlierefäscht, Limmattaler des Jahres.

Sandra Ardizzone

Die Würfel sind gefallen. Das Nominationsverfahren für die Wahl der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres, an dem Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieses Jahr erstmals beteiligt waren, ist abgeschlossen. Aus den verschiedenen Einsendungen werden nun jene fünf Kandidatinnen und Kandidaten sowie ein Team zur Wahl vorgeschlagen.

Nun sind Sie, liebe Limmattaler Leserinnen und Leser, wieder an der Reihe. Sie bestimmen, wer den Titel der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres 2020 verdient hat. 2019 hatte Rolf Wild aus Schlieren die Wahl gewonnen. Der OK-Präsident des Schlierefäscht durfte letztes Jahr den Titel im Namen seines Teams und der zahlreichen Helferinnen und Helfer entgegennehmen. Mit dem Schlierefäscht brachten Wild und sein Team das Limmattal vom 30. August bis zum 8. September 2019 in Feierlaune. Dreieinhalb Jahre dauerten die Vorbereitungen.

Im Jahr 2018 ging der Titel an Margrit Gähwiler aus Oetwil. Mehr als 50 Jahre lang hat sie sich der gemeinnützigen Arbeit verschrieben. Sie präsidierte den Frauenverein, den Samariterverein in Oetwil, im Limmattal und im Kanton Zürich. Nochmals ein Jahr zuvor gewann Jackie Rubi die Wahl, die mit ihrem Orgelsurium in Unterengstringen auch weit über das Limmattal hinaus zu begeistern wusste.

2016 ging der Titel an Bea­trice und Charles Rätz. Das Ehepaar überzeugte durch sein freiwilliges Engagement für ein sauberes Urdorf. 2015 nahm Thomas Mattle den Preis stellvertretend für das gesamte Organisationsteam des Regionalturnfests in Weiningen entgegen.

Daniel Dormann: Grosser Einsatz für Schlierens Herz Was mit der frei gewordenen Fläche mitten im Herzen der Stadt geschehen soll, findet der Schlieremer Stadtrat auf unkonventionelle Weise heraus. Denn mit dem Projekt Pischte 52 werden Ideen aus der Bevölkerung auf dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse zwischen Stadtplatz und Geissweid versuchsweise umgesetzt. Der vom Stadtrat ernannte «Kümmerer» heisst Daniel Dormann. Eigentlich ist er der Leiter der städtischen Abteilung Tiefbau. Doch setzt er sich mit viel Herzblut und Elan für Schlierens künftiges Zentrum ein. Vom Planschbecken über einen Markt bis hin zu simplen Sitzbänken – alles ist möglich auf der Pischte 52. (aru)
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Bettina Felder: Sie hat Kinder glücklich gemacht Sechs Wochen war der Coiffeursalon Löckli in Oberengstringen diesen Frühling wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. In dieser Zeit habe sie oft an beeinträchtigte und kranke Kinder gedacht, sagt Inhaberin Bettina Felder (links). Und so kam sie auf die Idee, fünf Prozent ihres Monatsumsatzes im Juli an die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zu spenden, die kranken und beeinträchtigten Kindern Herzenswünsche erfüllt. Felder rechnete damit, dass etwa 500 bis 600 Franken mit der Aktion zusammenkommen werden. Am Schluss sammelten Felder und ihre Kollegin, die ehemalige Ladeninhaberin Uschi Huwiler, stolze 1600 Franken. (zim)
Rosmarie Joss: Kampf für faire Kostenverteilung Künftig wird der Kanton Zürich statt 44 neu 70 Prozent aller Zusatzleistungen zur AHV/IV übernehmen und viele Gemeinden finanziell entlasten. Dafür sprachen sich im September fast 62 Prozent der Stimmberechtigten aus. Am Ursprung des geänderten Zusatzleistungsgesetzes steht die Dietiker Kantonsrätin Rosmarie Joss. 2014 forderte sie im Kantonsrat in einer parlamentarischen Initiative einen Soziallastenausgleich. Wie viele Limmattaler Gemeinden ist Dietikon stark betroffen von hohen Sozialausgaben. Mit der erfolgreichen Abstimmung hat Joss nach jahrelangem Einsatz hinter den Kulissen das Ziel einer gerechteren Verteilung der Sozialkosten erreicht. (flo)
Florence Schelling: Erste Sportchefin in Männerdomäne Keine zwei Jahre nachdem Eishockeygoalie Florence Schelling ihre aktive Karriere beendet hatte, übernahm die Oberengstringerin das Amt als Sportchefin beim Serienmeister SC Bern. Die 31-Jährige wurde als erste Frau überhaupt zur Sportchefin in der männerdominierten Eishockeyszene. 2014 wurde Schelling bereits als Limmattalerin des Jahres nominiert, als sie mit der Nati Olympiabronze gewann und als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet wurde. Auch neben dem Eis geht das Arbeitsleben für Schelling auf der Überholspur weiter. Nach Stationen als U18-Nationaltrainerin und SRF-Expertin hat ihre Karriere einen weiteren Höhepunkt erreicht. (flo)
Margrith Stähli: Treuebons für das Dietiker Gewerbe Die ehemalige Lehrerin Margrith Stähli lancierte im Frühling die «Dietiker Wäppli». Mit den Treuebons will sie dem Dietiker Gewerbe unter die Arme greifen. Die «Dietiker Wäppli» sind ein Projekt aus dem Ideenwettbewerb «Mitenand für Dietike» der Standortförderung Dietikon. Käuferinnen und Käufer können die «Dietiker Wäppli» in verschiedenen Läden und Restaurants sammeln. Dadurch werden die Kunden animiert, lokal einzukaufen. Für ihr Vorhaben klopfte Stähli bei über 200 Läden und Restaurants an. Nun machen 28 Geschäfte und 10 Restaurants mit. Durch die Aktion will Stähli verhindern, dass noch mehr Geschäfte das Stadtzentrum verlassen. (lyl)
Pflegeteam 5 Ost: Viel Arbeit in der Bettenstation Der Arbeitsaufwand war in den vergangenen Monaten auf der Bettenstation «5 Ost» des Spitals Limmattal enorm. Das Pflegeteam hat trotz Mehrbelastung in der Covid-19-Isolationszone seine Motivation ebenso wenig verloren wie seinen Humor. Allein in der ersten Welle wurden 60 Patienten stationär betreut, danach kamen bislang rund 100 weitere hinzu. Der Arbeitsaufwand dürfte in diesem Jahr (und weit darüber hinaus) gross bleiben. Das aus rund 45 Mitarbeitenden bestehende Pflegeteam der Bettenstation «5 Ost» hat – wie alle Mitarbeitenden des Limmi und des gesamten Gesundheitsbereichs – einen grossartigen, engagierten Einsatz geleistet. (og)

Daniel Dormann: Grosser Einsatz für Schlierens Herz Was mit der frei gewordenen Fläche mitten im Herzen der Stadt geschehen soll, findet der Schlieremer Stadtrat auf unkonventionelle Weise heraus. Denn mit dem Projekt Pischte 52 werden Ideen aus der Bevölkerung auf dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse zwischen Stadtplatz und Geissweid versuchsweise umgesetzt. Der vom Stadtrat ernannte «Kümmerer» heisst Daniel Dormann. Eigentlich ist er der Leiter der städtischen Abteilung Tiefbau. Doch setzt er sich mit viel Herzblut und Elan für Schlierens künftiges Zentrum ein. Vom Planschbecken über einen Markt bis hin zu simplen Sitzbänken – alles ist möglich auf der Pischte 52. (aru)

David Egger