Schlieren
Jahresergebnis in Schlieren übertrifft die Erwartungen deutlich

Die Rechnung 2013 der Stadt Schlieren schliesst deutlich besser ab, als erwartet worden war: Statt eines budgetierten Defizits von rund 600'000 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 1,55 Millionen

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Schlieren präsentiert eine positive Jahresrechnung.

Schlieren präsentiert eine positive Jahresrechnung.

Florian Niedermann

Einem Aufwand von 148,9 Millionen Franken standen Einnahmen von 150,5 Millionen gegenüber. Der Ertragsüberschuss war vor allem auf höhere ordentliche Steuereinnahmen, Mehreinnahmen bei der Grundstücksteuer sowie auf einen tieferen Personalaufwand zurückzuführen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Ein noch besserer Abschluss sei durch zwei Faktoren verhindert worden. Zum einen habe die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe einen Mehraufwand von 1,6 Millionen Franken ausgelöst. Zum andern habe die neue Regelung der Kleinkinderbetreuungsbeiträge einen Mehraufwand von 800'000 Franken verursacht.

Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen beliefen sich auf 10,69 Millionen Franken. Die Realisierungsquote lag damit lediglich bei 62 Prozent. Die geplanten Investitionsaufgaben seien jedoch lediglich zeitlich verschoben und belasteten die Rechnung in den nächsten Jahren, schreibt der Stadtrat.

Der Selbstfinanzierungsrad von 122 Prozent erlaubte der Stadt erstmals wieder einen Schuldenabbau um 2,3 Millionen Franken. Die Nettoschuld pro Einwohner sank somit von 668 Franken im Jahre 2012 auf 519 Franken. Das Eigenkapital betrug Ende Jahr 36,6 Millionen Franken.