Schlieren
Interessierte Architekten orientieren sich vor Ort zu Schulhausbau in Schlieren

Der Architekturwettbewerb für das geplante Schulhaus Schlieren West ist richtig lanciert. Gestern fand im Stadthaus die Startsitzung statt, wo den zehn, in einer Präqualifikation ermittelten Architekturteams das Wettbewerbsdossier abgegeben wurde.

Sandro Zimmerli
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Die Architekten halten ihre Eindrücke auf dem Züblin-Areal mit dem Fotoapparat fest.zim

Die Architekten halten ihre Eindrücke auf dem Züblin-Areal mit dem Fotoapparat fest.zim

Anschliessend an die Sitzung hatten die Wettbewerbsteilnehmer Gelegenheit, sich auf dem Züblin-Areal an der Badenerstrasse 80/82 vor Ort über den geplanten Standort zu orientieren.

23 Klassen werden untergebracht

«Das ist die letzte Möglichkeit Fragen an die Behörden zu richten», sagte Manuela Stiefel, Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften. Danach könnten die Teams nur noch schriftlich und anonym Fragen stellen. Aus Gründen der Gleichberechtigung würden die Antworten gesammelt und anonymisiert an alle Wettbewerbsteilnehmer versandt.

Aufgabe der Architekturbüros ist es ein Projekt für ein Schulhaus zu erarbeiten, das insgesamt 23 Klassen vom Kindergarten bis zur Oberstufe Platz bietet. Zudem sollen auf dem Areal eine Schwimmhalle und eine Dreifach-Sporthalle entstehen.

Bis zum 21. August müssen die Wettbewerbsmodelle eingereicht werden. Die Abgabe der Pläne und Berichte ist bereits auf den 17. Juli terminiert. Die Beurteilung der Beiträge durch das Preisgericht erfolgt am 30. August und am 5. September. Im Sommer 2013 entscheidet dann das Volk, ob das Schulhaus gebaut werden soll. Zwei Jahre später soll das Schulhaus fertig sein. Die Kosten werden auf insgesamt 40 Millionen Franken veranschlagt. 30 Millionen Franken kostet der Bau, 10 Millionen Franken müssen für das Land und den Abbau der darauf befindlichen Infrastruktur aufgewendet werden.